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CDU: „Basis für weitere gute Arbeit“ / SPD: „Reicht nicht, um den Bedarf zu decken“

60 neue Lehrer für die Schulen im Landkreis

Hameln-Pyrmont (ni). Insgesamt 60 neue Lehrkräfte können zum kommenden Schuljahr ihren Dienst an ¦chulen im Landkreis Hameln-Pyrmont antreten. Eine entsprechende Anzahl an Stellen hat die niedersächsische Landesregierung jetzt bewilligt. Doch was die heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Ursula Körner und Otto Deppmeyer als Beleg für erfolgreiche Einstellungspolitik interpretieren, ist für den politischen Gegner Ulrich Watermann (SPD) nicht viel mehr als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.

veröffentlicht am 21.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:41 Uhr

U. Körtner
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28 neue Lehrkräfte für die Grund- Haupt- und Realschulen, 19 für die Gymnasien und 13 für die Förderschulen – damit würden alle frei werdenden Stellen wieder besetzt, sei eine „gute Basis für die weitere gute Arbeit an unseren Schulen“ geschaffen, so Körtner und Deppmeyer. Bei den Ausschreibungen seien die Wünsche der Schulen hinsichtlich bestimmter Fächerkombinationen weitgehend berücksichtigt worden.

Die Stellen sind inzwischen ausgeschrieben. Finden sich nicht genügend geeignete Bewerber, erhalten die Schulen für jede nicht besetzte Stelle ersatzweise das Geld, das sie kostet – und zwar für die Dauer der Vakanz.

Kritik an Berechnung der Landesregierung

Angesichts des herrschenden Lehrermangels hält Watermann es für eher unwahrscheinlich, dass tatsächlich 60 neue Lehrer in den Landkreis kommen. Mit dem Geld als Entschädigung für frei bleibende Stellen sei den Schulen dann allerdings nicht viel geholfen. Watermann: „Wenn es keine Lehrer gibt, werden auch die Schulen keine finden.“ Egal, ob sie die finanziellen Mittel für die Bezahlung in ihrem eigenen Etat hätten oder nicht.

Der SPD-Landtagsabgeordnete kritisiert außerdem, das Kontingent von 60 Stellen reiche gerade mal aus, um zu die Lehrer zu ersetzen, die in Pension gegangen sind, „aber lange nicht, um den tatsächlichen Bedarf zu decken und bestehende Mängel auszugleichen“. Gänzlich außen vor gelassen seien bei der Stellenberechnung der Landesregierung die Lehrkräfte, die im nächsten Schuljahr ihre auf Arbeitszeitkonten angesammelte Mehrarbeit ausgleichen und dadurch für den Unterricht an den Schulen ausfallen.



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