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Neue Angebote zu Janssens Park, Gut Helpensen und vielem mehr

50 000 Gäste beim Landsommer – seit 2002

Weserbergland. Ob auf den Spuren von Wilhelm Busch, durch Bad Münder bei Nacht oder unterwegs auf dem Weg der Sinne in Bakede: Der Landsommer 2014 verspricht Abwechslung. Im Jahr 2002 in den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg ins Leben gerufen, haben die Gästeführerinnen seitdem über 50 000 Interessierten das Weserbergland gezeigt. „Der Landsommer gehört mittlerweile zur touristischen Infrastruktur im Weserbergland“, erklärt Annette Gerten, Landsommer-Projektleiterin. Man spreche mit den Führungen nicht nur Touristen, sondern auch Einheimische an, die ihre Region kennenlernen möchten. „Da kommen Menschen mit ihrer Geburtstagsgesellschaft oder Vereine auf uns zu, die an einer unserer Führungen teilnehmen möchten“, berichtet Doris Müller, Sprecherin der Gästeführer in Hameln-Pyrmont und Holzminden. Eine Hexentour zum 60. Geburtstag – für die Gästeführer gar nicht abwegig.

veröffentlicht am 04.02.2014 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:16 Uhr

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Karen Klages

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Karen Klages Reporterin zur Autorenseite
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Ebenfalls nicht abwegig ist die Männerquote unter den Gästeführern: Vier männliche Vertreter bieten in diesem Jahr sechs verschiedene Führungen an – Tendenz steigend, da laut Wilma Kolbe, Sprecherin der Gästeführer im Landkreis Schaumburg, ein Dutzend männliche Gästeführer ausgebildet worden sind. Sie alle haben die Qualifizierungskriterien der Ländlichen Erwachsenenbildung Niedersachsen (LEB) erfüllt. „Nur wer die Ausbildung, die unter anderem 140 Unterrichtsstunden und eine Hausarbeit umfasst, durchlaufen hat, ist als Gästeführer des Landsommers zugelassen“, klärt Anja Franke von der LEB. Hinter den Gästeführungen stecke eine hohe Qualität. Und die habe man 2014 auch erstmals medial zum Ausdruck gebracht. Seien die Flyer der vergangenen zwölf Jahre eher unscheinbar gewesen, so habe man sich nun für ein neues Design mit frischen Farben entschieden. „Wir wollten den Landsommer nach außen hin modernisieren“, sagt Doris Müller. Der neue Prospekt und die neue Internetseite seien zu 50 Prozent aus Mitteln der Regiona-

len Entwicklungskooperation Weserbergland finanziert worden.

17 000 Exemplare der neuen Broschüre liegen in Tourist-Informationen, Rathäusern und Geschäften in der Region aus. Anja Franke macht bei Veranstaltungen der LEB auch über die drei Landkreise hinaus Werbung für die Landsommer-Führungen. Aus den Regionen Hannover und Lippe kämen Besucher; Doris Müller hat auch schon Zugezogenen, die ihre neue Heimat kennenlernen wollen, die Gegend gezeigt. „Der Landsommer ist so etwas wie eine Kontaktbörse“, so die Gästeführerin. Allerdings eher für die Generation 50plus, wie Annette Gerten feststellt. „Bei Wanderungen nehmen aber auch gerne Familien mit Kindern teil.“ Vielleicht spreche das moderne Design nun noch mehr jüngere Menschen an? Am Angebot soll es nicht liegen: „Beliebt sind die Führungen auf dem Ohrberg, rund um den Ith, im Stift Obernkirchen und im Mausoleum Stadthagen“, erzählen Doris Müller und Wilma Kolbe. Neu seien Besuche in Posteholz, in Janssens Park und Gut Helpensen in Hameln und im Heiligenpark Heyen. „Zudem geht es mit Fürstin Juliane zu den Frauenorten nach Bückeburg und Bad Eilsen“, berichtet Wilma Kolbe.

Auf 74 verschiedenen Routen wird die Region entdeckt. Zum Start 2002 wurden 29 Routen angeboten. „Man sieht erst immer nur das, was man kennt“, sagt Doris Müller. Und das ist nach zwölf Jahren Landsommer eine ganze Menge mehr.



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