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239 Kündigungen bei Ardagh-Glas in Bad Münder

Bad Münder (jhr). „Die ziehen uns einfach den Stecker raus. Das versteht keiner, das kann keiner verstehen.“ Wer in diesen Tagen Ardagh-Mitarbeiter nach der Stimmung in der Glashütte von Bad Münder fragt, stößt auf Frust, Enttäuschung und Unsicherheit. In den vergangenen Tagen bekamen die Beschäftigten von Meistern und Abteilungsleitern Briefe in die Hand gedrückt – in 239 Fällen die Mitteilung der betriebsbedingten Kündigung.

veröffentlicht am 26.03.2009 um 19:23 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 00:21 Uhr

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Bad Münder (jhr). „Die ziehen uns einfach den Stecker raus. Das versteht keiner, das kann keiner verstehen.“ Wer in diesen Tagen Ardagh-Mitarbeiter nach der Stimmung in der Glashütte von Bad Münder fragt, stößt auf Frust, Enttäuschung und Unsicherheit. In den vergangenen Tagen bekamen die Beschäftigten von Meistern und Abteilungsleitern Briefe in die Hand gedrückt – in 239 Fällen die Mitteilung der betriebsbedingten Kündigung.
Zuvor hatten Unternehmensführung und Betriebsrat über einen Interessenausgleich und die Liste der zu kündigenden Mitarbeiter verhandelt. Der bereits beim Übergang von Rexam auf Ardagh Glass 2008 verhandelte Rahmensozialplan bildete die Grundlage. Noch Anfang des Jahres hatte die Ardagh-Konzernleitung den Standort Bad Münder insgesamt schließen wollen – alle 422 Mitarbeiter hätten dann ihre Jobs verloren, und die Stadt ihren größten Arbeitgeber. Verhandelt wurde jetzt, dass 239 Mitarbeitern betriebsbedingt gekündigt wird, 165 nach einer „Restrukturierung“ am Standort Bad Münder bleiben. Die zwölf Auszubildenden sollen ihre Ausbildung beenden können, 18 Mitarbeiter haben auslaufende Verträge oder gehen in Altersteilzeit.



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