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Mann aus Hameln-Pyrmont in Haft / Vater des elfjährigen Opfers wahrscheinlich an Tat beteiligt

22-Jähriger soll Kind missbraucht haben

Hameln-Pyrmont. Es sind schwere Vorwürfe, die gegen einen Mann aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont erhoben werden. Gegen den 22-Jährigen wird wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes ermittelt. Das hat die Staatsanwaltschaft in Hannover auf Anfrage dieser Zeitung bestätigt. Polizeibeamte haben den Mann bereits am Gründonnerstag festgenommen. Der Hameln-Pyrmonter, über dessen Wohnort die Staatsanwaltschaft keine Angaben macht, sitzt in Untersuchungshaft und soll seine Tatbeteiligung bereits eingeräumt haben, heißt es.

veröffentlicht am 08.04.2015 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:27 Uhr

Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Die Vorwürfe gegen den Beschuldigten wiegen schwer. Der Mann soll sich sexuell an einem elfjährigen Jungen vergangen haben. Am 1. März sei der Tatverdächtige nach Mechelen in Belgien gereist. Dort soll es dann zu schwerwiegenden sexuellen Handlungen an dem elfjährigen Opfer gekommen sein.

Die Staatsanwaltschaft berichtet, dass an dem Missbrauch auch der Vater des Kindes beteiligt gewesen sein soll. Die beiden Männer, die sich zu der Tat abgesprochen haben sollen, ahnten da noch nicht, dass sie bereits ins Visier von Fahndern gelangt waren.

Auf die Spur des Tatverdächtigen kamen Fahnder aufgrund weltweiter Ermittlungen. Australische Behörden sollen im Internet auf einen Belgier gestoßen sein, der pornografische Bilder seines elf Jahre alten Sohnes ins Netz gestellt habe. Daraufhin informierten die Australier belgische Dienststellen. Die Ermittler im Nachbarland sollen dann Kenntnisse gewonnen haben, dass ein Deutscher – der im Landkreis Hameln-Pyrmont wohnende Mann – Kontakt mit dem Vater des Jungen aufgenommen hatte. Offenbar hatten sich da die Männer zur Tatausübung verabredet, die sie am 1. März verübt haben sollen.

Daraufhin wandten sich die belgischen Behörden mit einem Rechtshilfeersuchen an die Staatsanwaltschaft in Hannover. Mittlerweile sollen da die Belgier bereits das Missbrauchsopfer vernommen haben. Die Staatsanwaltschaft in der Landeshauptstadt leitete sofort ein eigenes Verfahren ein und stellte am 2. April beim Amtsgericht in Hameln einen Haftbefehlsantrag, der auch erlassen wurde.

Der 22-Jährige kam nach seiner Verhaftung in Untersuchungshaft. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, soll der Tatverdächtige die ihm vorgeworfenen Straftaten inzwischen eingeräumt haben. Bei einer Verurteilung drohen dem jungen Mann bis zu 15 Jahre Haft.



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