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Acht Schulen im Landkreis können mit Geld aus dem Konjunkturpaket II ihre Ausstattung verbessern

165 000 Euro für neue Medien im Unterricht

Hameln-Pyrmont (ni). Acht allgemeinbildende Schulen in der Trägerschaft des Landkreises Hameln-Pyrmont können ihre Medienausstattung aufpolieren. Je nach Schülerzahl erhalten sie zwischen 2300 und 73 700 Euro für die Anschaffung von Hard- und Software. Warum vier Schulen keinen Antrag auf Förderung eingereicht haben, blieb im Verlauf der gestrigen Sitzung des Kreis-Schulausschusses im Dunkeln.

veröffentlicht am 04.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 22:21 Uhr

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Für die Verbesserung der Medienausstattung an allgemeinbildenden Schulen haben Bund und Land im Rahmen des Konjunkturpaketes II insgesamt 32,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Davon kommen jetzt 148 400 Euro dem Landkreis zugute. Als Verteilungsschlüssel legte das Land die Zahl der Schüler zugrunde. Zusammen mit der zehnprozentigen Kofinanzierung des Kreises summiert sich der Betrag, der jetzt in die Schulen fließen kann, auf knapp 165 000 Euro. Die Kooperative Gesamtschule Am Kanstein in Salzhemmendorf erhält aufgrund ihrer Schülerstärke mit 73 700 Euro den höchsten Zuschuss; die kleine Pestalozzischule als Einrichtung für Kinder mit Lernproblemen in Bad Pyrmont mit rund 2300 Euro den niedrigsten.

Vier Schulen gehen leer aus

Dass der Verteilungsschlüssels nach Anzahl der Schüler den Förderschulen eigentlich nicht gerecht wird, kritisierten einige Mitglieder des Ausschusses. Diese Schulen hätten zwar nur wenige Kinder, „aber viele Klassen und einen deutlich höheren Aufwand“, weil sie auf die Bedürfnisse der Schüler zugeschnittene Software für das mobile Lernen benötigten. Auf diesen erhöhten Bedarf sei das Förderprogramm des Landes in der Tat nicht abgestimmt, bestätigte die Landtagsabgeordnete, langjährige schulpolitische Sprecherin der Landesregierung und CDU-Kreispolitikerin Ursula Körtner.

Der Vorsitzende des Schulausschusses, Karl-Heinz Brandt (SPD), deutete jedoch an, dass die Sonderschulen damit nicht zwangsläufig das Nachsehen haben müssen: „Wir sollten die kreiseigenen Schulen noch einmal auffordern, sich für das mobile Lernen fit zu machen“; der Schulträger werde sich begründeten und mit einem Medienkonzept hinterlegten Anträgen sicher nicht verschließen, sondern finanziell in die Bresche springen.

Die Frage, warum vier Schulen trotz Aufforderung keine Fördermittel beantragt haben, blieb im Verlauf der Sitzung unbeantwortet. Die Verwaltung stellte dazu lediglich eine Vermutung an: Dem Einsatz moderner Medien im Unterricht werde offenbar nicht an allen Schulen die gleiche Bedeutung beigemessen; an einigen scheitere die Erarbeitung eines Konzeptes möglicherweise an Widerständen aus dem Kollegium.

„Mobiles Lernen“ mit Laptop und intelligenter Software gehört an vielen Schulen inzwischen zum festen Bestandteil des Unterrichts.



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