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Seit Montag läuft der Testbetrieb am Ramberg / Nach den Ferien gibt es mehr Auswahl / Bald muss neue Heizung her

„Wunderbares“ Essen im nagelneuen Schulmensa-Saal

Lügde (jl). Anderswo wird ein Neubau feierlich eingeweiht – damit auch alle an der Errungenschaft teilhaben können. Nicht so in Lügde. Dort servierten die Dussmann-Mitarbeiter zwar schon am Montag die ersten Mittagessen in der für mehr als eine halbe Million Euro so gut wie neu gebauten Mensa am Ramberg. Aber die Verantwortlichen der Stadtverwaltung genossen den Zugewinn fürs Schulzentrum erst einmal im Stillen – bei „Hähnchenfilet in Käsesoße mit Rahmspinat und Backkartoffeln“ für 2,90 Euro. Abends verkündete Bauamtsleiter Günter Loges dann den Bauausschuss-Politikern bei einer Ortsbesichtigung: „Es schmeckt wunderbar.“ Das Testangebot sei gleich zum Einstand gut angenommen worden. Täglich gingen in dieser Woche bisher zwischen 40 und 50 Essen über die Theke. Nach den Herbstferien wird die Auswahl größer. „Dann wären wir mit 60, 70 Essen zufrieden“, sagt Karlo Krzelj vom Küchenteam. Von der kommenden Woche an sollen auch die drei Lügder Kindergärten das Essen vom Ramberg testen.

veröffentlicht am 07.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 21:21 Uhr

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Auch wenn die Politiker am Premierentag nichts probiert hatten, so konnten sie zu Beginn ihrer letzten Sitzung in der alten Wahlperiode doch immerhin den aus dem alten Hauptschul-Verwaltungstrakt erwachsenen Saal bewundern: Ihn prägt nun ein orangegelber Fußboden, die Holzstühle sind kontrastierend jeansblau lackiert. Große Fenster lassen Licht in den Saal und die freiliegenden grauen Stahlträger schaffen ein cooles Ambiente, frei von jeglichem Schnickschnack. „Wir haben ganz guten Geschmack bewiesen“, fand – bei aller Bescheidenheit – denn auch Loges und betonte, dass man die Schule an der Gestaltung beteiligt habe.

Erfreulich: „Wir liegen leicht unter den kalkulierten Kosten“, berichtete der Bauamtschef – obwohl viele Details zu bedenken gewesen seien.

Auch die Energiebilanz ist jetzt besser: „Auf der Stahlbetondecke liegen 30 Zentimeter Dämmung“, sagte Architekt Hans-Harald Hartmann, der den Umbau im Auftrag der Stadt betreut hatte. Hinter der Fassade lägen 18 Zentimeter Dämmstoff.

So groß die Freude über die nagelneue Mensa war, so sorgenvoll waren die Blicke auf die angrenzenden Schulgebäude im alten Waschbeton-Look. „Das wird eine Baustelle bleiben“, sah Günter Loges voraus und warnte vor einer Außendämmung – nicht zuletzt, weil sich deren Kosten wohl erst in 60 Jahren amortisieren würden. Auch, weil die Schule dann dauerhaft zum Rohbau würde, sprach er sich dafür aus, die Möglichkeiten einer Dämmung von innen intensiv zu prüfen.

Erst einmal aber müssen die Politiker entscheiden, was für eine Heizung das Schulzentrum samt Sporthalle bekommen soll. „Ob Erdgas, Pellets oder Hackschnitzel – das sind politische Fragen, die entschieden werden müssen“, sagt Loges. Er möchte drei Fachbüros Konzepte erstellen lassen, die dann den Politikern als Entscheidungshilfe dienen.

„…ganz guten Geschmack bewiesen“ – Günter Loges (Mitte) zeigt den Bauausschuss-Politikern die neue Schul-Mensa auf dem Ramberg.Foto: jl

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