weather-image
Haupt- und Finanzausschuss bestellt Wolfgang Kornegger einstimmig für weitere sechs Jahre in sein Amt

Stadtbrandmeister bleibt

LÜGDE. Wolfgang Kornegger wird auch für die nächsten sechs Jahre der Lügder Feuerwehr vorstehen. So wünschten es sich die Lügder Feuerwehrkameraden und der Kreisbrandmeister und diesem Wunsch schlossen sich auch die Vertreter der Lügder Verwaltung an.

veröffentlicht am 08.11.2017 um 17:46 Uhr
aktualisiert am 08.11.2017 um 18:30 Uhr

Stadtbrandmeister Wolfgang Kornegger (li.) und sein Stellvertreter Michael Schoppmeier. Foto: yt
Avatar2

Autor

Carlhermann Schmitt Reporter
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

So sprach der Lügder Bürgermeister Heinz Reker von gegenseitigem Vertrauen, das bislang noch nie enttäuscht worden sei. „Kurze Dienstwege und pragmatische Lösungen zeichnen das Verhältnis zwischen Stadt und ihrer Freiwilligen Feuerwehr aus.“

Wolfgang Kornegger habe sich als ausgezeichneter Wehrführer und erfolgreicher Manager bewiesen. „Und vor allem hat er gerade auch in brenzligen Situationen seinen kühlen Kopf und hohen Sachverstand immer wieder unter Beweis gestellt“, lobte Reker den Stadtbrandmeister eingedenk der immer komplizierter werdenden Bedingungen, unter denen die Feuerwehrkameraden ihre Einsätze zu meistern haben.

Der Bürgermeister erinnerte dabei an die ständig neuen Materialen, über deren Brisanz die Einsatzkräfte informiert sein müssen, aber auch an immer neue Gefährdungslagen, die weit über das einfache Feuerlöschen hinausgingen. „Sie haben bislang immer dafür gesorgt, dass die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr optimal für den Ernstfall vorbereitet sind und wir von der Verwaltung geben unser Bestes, um Sie optimal für jeden Fall auszurüsten, so dass sie nicht nur die Bevölkerung, sondern auch sich selbst gut schützen können.“

Der Haupt- und Finanzausschuss stimmte einstimmig für die Bestellung Wolfgang Korneggers für weitere sechs Jahre als Stadtbrandmeister. Als Stellvertreter soll ihm Michael Schoppmeier zur Seite gestellt werden. „Zunächst kommissarisch für zwei Jahre.“ Diese Einschränkung erklärte der Bürgermeister mit einem noch ausstehenden Lehrgang, den Schoppmeier erst Anfang nächsten Jahres absolvieren wird. Die Ernennungsurkunden wird der Bürgermeister am 22. November in einem feierlichen Rahmen überreichen.

Gleichzeitig hat der Ausschuss auch für eine Neuordnung der Aufwandsentschädigungen für die Funktionsträger in der Freiwilligen Feuerwehr befürwortet. Auf der vom Land vorgegebenen Grundlage hat der Kreisbrandmeister ein Konzept vorgeschlagen, das die Funktionsträger mit pauschalen Entschädigungen bedient. „Letztlich kommt Dasselbe dabei herum“, erklärte Reker, betonte aber den Vorteil, „dass die aufwändige Detailabrechnung damit nicht mehr notwendig ist.“

Der Wehrführer und sein Stellvertreter erhalten zwischen 490 und 650 Euro monatlich. Die Zugführer und ihre Stellvertreter 250 bis 700 Euro jährlich, Löschgruppenführer 400 Euro und Funktionsträger wie Jugend- und Gerätewarte zwischen 150 und 300 Euro jährlich. Die Höhe der Entschädigung soll sich unter anderem nach der Löschzuggröße richten. Zudem gibt es noch Fahrzeugpauschalen in Höhe von 175 Euro. Unter dem Schnitt kommt die Stadt so auf Ausgaben in Höhe von 26 000 Euro pro Jahr.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare