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Elbrinxens Wehr braucht neues Haus

Stadt soll viel in Gebäude buttern

Lügde (yt/jl). Lügde ist klamm, wie alle Kommunen. Dennoch muss die Stadt weiter kräftig investieren und reparieren, damit ihre Gebäude nicht verfallen.

veröffentlicht am 23.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 21:21 Uhr

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Die Feuerwehr Elbrinxen braucht sogar einen Neubau. Denn das alte Haus ist durch den labilen Untergrund instabil. So hat sich im Inneren der Fußboden gesenkt, und immer wieder regnet es in das Gebäude hinein. „Ich habe die Ritzen schon mit Bauschaum abgedichtet“, sagt Elbrinxens Löschgruppenführer Ulrich Tintel, gesteht aber: „Auch das hat nicht viel gebracht.“ Für den Neubau veranschlagt die Lügder Stadtverwaltung 115 000 Euro der im Entwurf des „Schadensbehebungskonzeptprogramms“ insgesamt berechneten 190 000 Euro – falls der Rat die Pläne im 2012er-Haushalt absegnet.

Und auch am Lügder Schulzentrum muss es dringend weitergehen. Hierfür kalkuliert man im städtischen Bauamt rund 200 000 Euro: 60 000 Euro für den Austausch maroder Flucht- und Rettungswegtüren und 32 000 Euro zur Sanierung der Sporthallentore, um Unfallrisiken auszuräumen. Nachdem bereits die Jungentoiletten saniert wurden, sind jetzt, wahrscheinlich während der Sommerferien, die der Mädchen an der Reihe: Kostenpunkt 43000 Euro. Und auch die Aula braucht neue Fenster, zumal die Verdunkelungsmotoren ebenfalls den Dienst irreparabel eingestellt haben.

Für die Lügder Grundschule sind 31 000 Euro veranschlagt. Sie werden für den Schallschutz zwei weiterer Klassenräume und die Sanierung der Treppe benötigt.

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Hinüber sind auch die Rolltore bei der Lügder Feuerwehr. Der Ersatz kostet wohl 43000 Euro. Weitere 10 000 Euro fließen in die Dachsanierung des Zwischentrakts, bei der die Feuerwehr auf Eigenleistung setzt. Die ebenfalls maßgeblich von Ehrenamtlichen zu stemmende Dachsanierung und Isolierung des Dorfgemeinschaftshauses Falkenhagen soll mit 20 000 Euro gefördert werden.

Im Sporthaus Niese wachsen die Nägel aus dem Fußboden. „Der sieht schon aus wie ein Streuselkuchen“, verdeutlicht Günter Loges die Notwendigkeit, für die Sanierung 10 000 Euro in die Hand zu nehmen.

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