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Ein Verein für bessere Chancen

So will Lügde für die Jugend netzwerken

Lügde. Wenn sich der „Förderverein für das Netzwerk Wirtschaft-Schule im Lippischen Südosten“ gründet, dann soll die Osterräderstadt mit dabeisein. Das haben Lügdes Politiker jetzt im Hauptausschuss einstimmig empfohlen; der endgültige Beschluss soll im Rat folgen.

veröffentlicht am 08.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 05:21 Uhr

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Die Initiative gibt es zwar schon seit einigen Jahren, und seither ist auch Lügde mit von der Partie. Zusammen mit Blomberg und Schieder-Schwalenberg sowie heimischen Unternehmen und Schulen zielt deren Arbeit auf die Förderung der Bildung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ab. Zum einen gilt es, die Ausbildungsfähigkeit der Schüler zu verbessern. Zum andern soll dem Fachkräftemangel in der Region begegnet werden. Praktische Beispiele für bisherige Aktionen sind die Ausbildungsmessen, Berufsschnuppertage und das MINT-Projekt, das das Interesse der Schüler an naturwissenschaftlichen Fächern fördern soll.

Weil jetzt aber die bisherige staatliche Förderung wegfällt, wollen alle Beteiligten einen Verein gründen, um den Fortbestand des Netzwerks zu sichern. Träger der Aufgabe soll - nach Beratung im Lenkungskreis des Netzwerks ein Förderverein werden, dem neben den drei Städten möglichst viele Unternehmer/Unternehmen angehören sollen, um zum einen die Bedeutung des Themas zu betonen und zum andern die Finanzierung der (maximal halben) Stelle einer Bildungskoordination zu finanzieren.

Die Beiträge der Vereinsmitglieder sollen ausdrücklich relativ gering gehalten werden, um möglichst viele Unternehmen zu bewegen, sich als Gründungsmitglieder einzubringen beziehungsweise dem Verein später beizutreten.

Um die Kosten der Stelle „Bildungskoordination“ zu finanzieren, sind Bürgermeister Heinz Reker und seine Kollegen derzeit in Gesprächen mit Unternehmern, um Geld einzuwerben. Derzeit wird von einem Jahresbudget von 35 000 Euro ausgegangen, das bereits weitestgehend durch Förder- und Spendenzusagen gedeckt ist. Der kommunale Mitgliedsbeitrag der drei Städte (10 Cent pro Einwohner und Jahr) beträgt insgesamt somit rund zehn Prozent der Projektkosten. Weil bisher nur unverbindliche Spenden-Zusagen vorliegen, bedarf es der Sicherung der Finanzierung durch eine Bürgschaft.red

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