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Open Government Forum im Kreishaus

Ohne Vernetzung geht es nicht

LÜGDE. Wie kann kommunales Open Government effizient gestaltet werden, so dass Bürger, Verwaltung und Wirtschaft einen Nutzen daraus ziehen können? Durch Zusammenarbeit, Transparenz und unter Beteiligung der Bürger, so lautete der Tenor auf dem 1. Open Government Forum. Das Forum im Kreishaus bildete den Auftakt eines Pilotprojektes, das im Rahmen der Landesstrategie Open.NRW vom Kreis Lippe unter dem Motto „Bist du bereit? Wege zum Open Government“ umgesetzt wird.

veröffentlicht am 31.08.2017 um 19:42 Uhr

Offene Daten statt analoger Karten: Christian Elsner von der Bezirksregierung Köln erläutert Mehrwerte für Verwaltung und Wirtschaft. Foto: Kreis Lippe/pr
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In seiner Eröffnungsrede betonte Landrat Dr. Axel Lehmann die Bedeutung von Digitalisierung insbesondere für den Ländlichen Raum und verdeutlichte, weshalb Digitalisierung ein zentrales Querschnittsthema im Zukunftskonzept Lippe 2025 sei. „Wir wollen bei der Digitalisierung in NRW vorne mit dabei sein. Lippe ist hier bereits auf einem guten Weg. Das verdeutlicht die Tatsache, dass wir für das Pilotprojekt des Landes ausgewählt wurden.“ Welche Herausforderungen bei einer interkommunalen Zusammenarbeit entstehen, zeigten Lars Hoppmann vom krz Minden-Ravensberg/Lippe und Hans Römer, Leiter der EDV der kreisangehörigen Städte Lemgo und Detmold auf.

„Manchmal muss man die eigenen Spielwiesen verlassen“, so die Aufforderung von Christian Elsner von der Bezirksregierung Köln in seinem Impulsvortrag. Einheitliche Standards seien dringend erforderlich, um Rahmenbedingungen zu schaffen, die alltagstauglich und bürgerfreundlich seien, dies war auch die einhellige Meinung in der anschließenden Diskussion. „Die Zeit der einzelnen Leuchttürme ist vorbei, ohne eine Vernetzung geht es heute nicht mehr“, fasste Moderator Max Schulze-Vorberg zusammen. Dass eine digitale und gut vernetzte Verwaltung darüber hinaus ein attraktiver Standortfaktor sein kann, wurde ebenfalls deutlich. Die Organisatoren des Forums, Dr. Stefan Ostrau und Olaf Konrad vom Kreis Lippe, verdeutlichten, wie der Kreis Lippe und Ostwestfalen von Open Government profitieren können und welche neuen Chancen sich für eine digitale Zusammenarbeit ergeben. Das nächste Open Government Forum findet am 19. Oktober im Kreishaus statt.red

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