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Mitglieder des Eriba-Touring-Clubs treffen sich schon 25 Jahre

Kuschelige Kugeln bevölkern Elbrinxen

LÜGDE/ELBRINXEN. In der Familie gibt es Trolle, Pucks und Faune, etwas Jüngere heißen Odin oder gar Titan. Sie sind rundlich, gemütlich, äußerst sinnvoll und platzsparend konzipiert und bieten ihren Besitzern eine ganz eigenartige, freundliche und kommunikative Art zu reisen. Die Eriba-Reiseanhänger, einst als „Spitzenerzeugnis für anspruchsvolle Camper“ beworben und die in ihrer Version „Puck“ mit einer Gesamtlänge von gerade einmal 3,58 Metern (inklusive Zugdeichsel!) produzierte rollende Unterkunft, ist einfach Kult. Von diesem und den Schwestermodellen „Faun“, „Troll“, „Odin“ und sogar „Titan“ trafen sich schon seit der Wochenmitte immer mehr Liebhaber auf dem Campingplatz Eichwald in Elbrinxen, um ein echtes Jubiläum zu begehen. Denn 25 Jahre besteht der „Eriba-Touring-Club“, und der Vorsitzende Jürgen Otte aus Schieder-Schwalenberg hatte zu diesem besonderen Jubiläum eingeladen.

veröffentlicht am 29.05.2016 um 20:52 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:28 Uhr

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Autor:

von Rudi Rudolph
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Was da hinter Zugwagen unterschiedlichster Größe anrollte, war einfach gigantisch. Mehr als 110 Wohnwagengespanne hatten den Weg auf den terrassenartig angelegten Campingplatz Eichwald gefunden, ihre Plätze zugewiesen bekommen und sich ausgebreitet. Fein säuberlich hatten sich die Eribas aufgereiht, das charakteristische Hubdach angehoben, Vorzelte ausgefahren, Stühle davor gestellt und sich heimisch eingerichtet. Zur Feier des 25. Geburtstages hatte man ein großes Zelt aufgebaut, Getränke, Spanferkel und Lagerfeuer sorgten für romantische Gemütlichkeit. Aus ganz Deutschland waren die Eriba-Freunde angerollt, sogar Teilnehmer aus den Niederlanden und der Schweiz waren zu sehen. Aus der Nähe von Zürich hatten sich René Glan und Bea Columbo auf den Weg gemacht und mit ihrem „Odin“ die weite Strecke in zwei Tagen zurückgelegt. „Dieser „Odin“ ist der Einzige in der Schweiz,“ berichtete René Glan, „denn die Eriba-Leute kennen sich untereinander und tauschen sich aus.“

Heutzutage findet die Kommunikation des Clubs per Internet statt. Doch in der Anfangszeit, so Jürgen Otte, ging das alles postalisch. Er hatte mit einem uralten Eriba vor mehr als 25 Jahren nur einmal ausprobieren wollen, wie es denn wäre, mit einem solchen Gefährt in den Urlaub zu fahren. Da hatte ihn auch schon der Virus gepackt. Und als er sich für die nächste Fahrt am Ziel mit einem anderen Eriba-Fahrer verabredete, waren plötzlich viele da, so schnell hatte die Nachricht in der Fangemeinde doch ihre Runde gemacht. Da lag es nahe, einen Club zu gründen, und Jürgen Otte hat seitdem mit vier Treffen im Jahr für die inzwischen mehr als 300 Mitglieder jede Menge Koordinationsarbeit zu leisten, auch wenn er nicht selbst jedes Treffen organisiert.

Zu diesen Treffen fahren auch regelmäßig Helmut und Ilse Harth aus dem hessischen Friedberg. In ihrem Troll GT 520, klein aber höchst sinnvoll eingerichtet, befinden sich Küche, Waschzelle und Toilette, ein Tisch und viel Stauraum. Zwei Betten können heruntergeklappt werden – Längsbetten wohlgemerkt, denn üblich sind Querbetten. Es muss wohl eine ganz besondere Art zu reisen sein, denn man spürt bei den Eriba-Fahrern wie den Harths eine große Ausgeglichenheit und positive Ausstrahlung. Und das haben sie mit all jenen gemeinsam, die nach dem Jubiläumswochenende wieder in Richtung Heimat zockeln, auch wenn es 800 Kilometer sind.

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