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Lippische Bürgermeister unterzeichnen Vereinbarung / Reker sieht keinen großen Handlungsbedarf

In Lügde blüht es anscheinend genug

Lügde. Was der Frühling versäumt, kann auch die Politik nachholen. Das ist zumindest der Eindruck nach der letzten Konferenz der lippischen Bürgermeister. Auf ihrer jüngsten Sitzung in Augustdorf haben sie und der Landrat eine Vereinbarung unterschrieben, mit der sie sich hinter ein Projekt mit dem Etikett „Blühende Landschaft Lippe“ stellen. Damit erklären die Beteiligten, dass sie „Bemühungen zu einer artenreichen Flora als Blühangebot für eine vielfältige Fauna in ihren Kommunen“ unterstützen werden. Ein Ansatz ist, die Blühpflanzenvielfalt durch Pflegemaßnahmen bis in den Herbst hinein zu erhöhen.

veröffentlicht am 15.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 15:41 Uhr

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„Ich denke, dass wir da schon auf einem guten Weg sind“, sagt Lügdes Bauamtsleiter Günter Loges dazu. „Es gibt den naturnahen Bereich am Emmerauenpark, und das Straßenbegleitgrün wurde durch Stauden ersetzt. An der Höxterstraße zum Beispiel oder im Stadtkern entsprechen die Bepflanzungen genau dem, was gewünscht ist, nämlich nicht nur Bodendecker zu setzen, sondern auch viel Blühendes.“

Loges und Bürgermeister Heinz Reker sind sich einig, dass die Stadt keinen besonderen Nachholbedarf in Sachen Pflanzenvielfalt habe. „Ich denke mal, dass wir in der Richtung schon viel getan haben. Geld für Maßnahmen im Rahmen dieses Projektes ist zumindest im Haushalt nicht vorgesehen“, so Reker. Ein gesondertes Programm oder ergänzende Maßnahmen zum Thema wird es laut Loges nicht geben. Aber man unterstütze natürlich die Inhalte der Absichtserklärung. Dazu lasse sich die Stadt, auch unabhängig von einem übergeordneten Auftrag, in Fragen zur Artenvielfalt und Naturschutz schon lange von der Biologischen Station in Schieder beraten. Eine handfeste Folge werde die Unterzeichnung der Bürgermeister vielleicht aber noch haben. Man wolle in Zukunft den Menschen die Insekten-Problematik näherbringen, sodass sich „auch ein Umdenken bei den Menschen privat“ einstellen könne, so der Bauamtsleiter. Das Projekt des Kreises unterstützen auch die lippische Landwirtschaftskammer und der Kreis-Imkerverein.jmr

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