weather-image
12°
Frauenhilfe Lügde bietet Vortrag an

Hirntod und Organspende

Lügde. Über die Sicht der evangelischen Kirche in der Hirntod-Debatte können sich alle Interessierten am Donnerstag, 3. April, um 15 Uhr im Wichernhaus informieren. Claudia Guenther wird auf Einladung der Frauenhilfe Lügde über ein Positionspapier berichten, in dem die „Evangelischen Frauen in Deutschland e.V.“ fordern, den Hirntod nicht länger mit dem Tod gleichzusetzen. Denn Hirntote seien Sterbende, die den Schutz und die Hilfe der Gemeinschaft benötigten.

veröffentlicht am 26.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 16:41 Uhr

Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Auch der Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, Albert Henz, möchte aktuelle Erkenntnisse des Neurologen Prof. Alan Shewmon über den Hirntod in die Debatte“ einbeziehen, die bei einer Anhörung im „Deutschen Ethikrat“ öffentlich gemacht wurden.

Die Diskussion um den Hirntod als Kriterium zur Organentnahme und Transplantation, stellt andere bis heute geltende Vorstellungen von Tod und Sterben infrage. Alle Bundesbürger wurden von ihren Krankenkassen aufgefordert, einen Organspendeausweis auszufüllen. Die Referentin geht der Frage nach, was die Bereitschaft zur Organspende für einen Sterbeprozess, für das Sterben Zuhause, im Hospiz oder im Krankenhaus bedeutet.

Eine telefonische Zusage im Pfarramt (Telefon 05281 / 7252) wäre hilfreich, ist aber nicht zwingend notwendig. Außer harter Kost fürs Hirn werden auch fairer Kaffee und Kuchen gereicht. red

Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare