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Angermündes Bürgermeister und ein Quadrathlon-Weltmeister sind zum Lauf geradelt

Die härteste Anreise

LÜGDE. 428 Kilometer hat Bürgermeister Frederik Bewer aus Lügdes Partnerstadt Angermünde mit dem Fahrrad zurückgelegt, um den traditionellen Osterräderlauf zu erleben. „Ganz alleine wollte ich die Tour auch nicht machen“, sagt er. „Deshalb habe ich den sechsfachen Weltmeister im Quadrathlon, Thoralf Berg, mitgenommen.“ Quadratlon – das ist Triatlon um die Disziplin des Kanufahrens erweitert.

veröffentlicht am 18.04.2017 um 08:20 Uhr

Angermündes neuer Bürgermeister Frederik Bewer (li.) und Quadrathlon-Weltmeister Thoralf Berg rahmen Heinz Reker ein. Foto: yt
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Carlhermann Schmitt Reporter
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„Am ersten Tag sind wir 234 Kilometer gefahren, und zwar unentwegt bei Gegenwind“, erzählt Bewer weiter. Das sei immerhin Westwind, der ihnen da ins Gesicht geblasen habe, frotzelt Lügdes Bürgermeister Heinz Reker, der zwar auch sehr gut zu Rad ist. „Aber da habe ich doch keine Chance mitzuhalten“, bekennt er. Zumal selbst diese hochkarätigen Sportler am zweiten Tag ganz schön in den Seilen hingen: „Da hatten wir nicht nur Westwind, sondern dazu auch noch Dauerregen. Und das in Kombination ist schon sehr zermürbend“, bekennteThoralf Berg, der an Pfingsten seinen Weltmeistertitel in der Langdistanz im Quadrathlon in Tschechien verteidigen möchte.

Sportlich sind sich die beiden Städte ja schon nähergekommen, wovon die Laufgruppen bereits Heldengeschichten erzählen können. „Nun können wir unsere Freundschaft auch auf dem Fahrrad vertiefen“, freut sich Heinz Reker über den Besuch seines Amtskollegen anlässlich des Osterräderlaufs.

„Nach meiner Wahl im vergangenen Jahr zum Bürgermeister war Heinz Reker der erste Besucher in meinem frisch bezogenen Amtszimmer“, erinnert sich Bewer an einen für ihn bewegenden Moment.

Nun hat er Reker und die Dechen nach Angermünde eingeladen, um eine Tafel an dem Osterrad einzuweihen, das bereits seit längerem in Lügdes Partnerstadt steht. „Denn dieses grandiose Schauspiel ist es durchaus würdig, in Angermünde erwähnt zu werden“, befindet Rekers Amtskollege nach seinem ersten Besuch dieses Brauchtums.

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