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Leichtes Spiel

Bundestagsabgeordnete brät Kartoffeln bei der SPD

LÜGDE. Die Bundestagsabgeordnete Petra Rode-Bosse hatte beim Kartoffelbraten der Lügder SPD relativ leichtes Spiel. Denn hier war sie unter Parteifreunden und deren Angehörigen und traf auf Anerkennung und Respekt.

veröffentlicht am 17.09.2017 um 15:13 Uhr
aktualisiert am 18.09.2017 um 13:20 Uhr

Petra Rode-Bosse im Gespräch mit Marcel Horstmann. Foto: br
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Burkhard Reimer Reporter

Marcel Horstmann macht jetzt schon einen etwas zuversichtlicheren Eindruck. Er besucht gemeinsam mit Ehefrau Stefanie und den drei Jahre alten Zwillingen Sophia und Laura das traditionelle Kartoffelbraten des Lügder SPD-Ortsvereins und hat soeben ein kurzes, aber intensives Gespräch mit Petra Rode-Bosse geführt. Erwartungsgemäß ging es bei der Unterhaltung mit der Bundestagsabgeordneten und SPD-Kandidatin für den Wahlkreis Höxter-Lippe II (136) um Familienpolitik und insbesondere um das Thema Kinderbetreuung. Der Familienvater hatte die Gelegenheit genutzt und seine Hoffnung auf eine Abschaffung der Kita-Gebühren geäußert. Auf Nachfrage, ob die SPD-Frau das denn zugesagt habe, erwidert Horstmann: „Sie hat gesagt, sie will daran arbeiten.“

Es versteht sich, dass das zunächst einmal einen Wahlerfolg am kommenden Sonntag voraussetzt. Und an dem arbeitet die Sozialdemokratin derzeit höchst intensiv, das bestätigt nicht zuletzt die Tatsache, dass sie an diesem Samstag bereits seit dem Morgen unterwegs ist und noch bis in den späten Abend sein wird. Schließlich ist sie auf Wahlkampftour, und das heißt: Knochenarbeit. Dabei macht die Essenerin, als sie – übrigens auf die Minute pünktlich – auf dem Lügder Sportgelände ankommt, einen durchaus fröhlichen und gelösten Eindruck. Allerdings hat sie in der Emmerstadt auch ein vergleichsweise leichtes Spiel. Denn hier, beim jährlichen SPD-Fest, ist sie unter Parteifreunden und deren Angehörigen, hier trifft sie auf Anerkennung und Respekt. Ja sogar so etwas wie Bewunderung spielt mit hinein. Jedenfalls von Seiten der beiden jungen Rischenauer, die Petra Rode-Bosse spontan um ein Foto mit ihr bitten. Und da sie als Unterstützer ihrer heimischen Fußballmannschaft zum Spiel gegen das Team des TuS WE Lügde gekommen sind, ist auch der Gesprächsfaden zwischen der Wahlkämpferin und den Fußballbegeisterten schnell geknüpft: über den kurzen Umweg ihrer eigenen Söhne, die als Kinder bei der damals noch bestehenden Spielvereinigung Marienmünster gekickt haben.

Fröhlich, freundlich und aufgeschlossen, für alle und jeden mit einem kleinen Präsent bei der Hand, geht sie weiter ihren Weg durch die Reihen der Festbesucher. Es gilt zu kämpfen und Petra Rode-Bosse kämpft. Denn die Volksvertreterin möchte auch nach dem 24. September ihren Sitz im Hohen Haus in Berlin behalten dürfen. Sie ist zwar erst vor knapp zwei Jahre als Nachrückerin in den Bundestag eingezogen, hat dort aber schnell ihren Platz gefunden und ist bereits 2016 zur stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz aufgestiegen.

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