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Lügdes FWG sichert amtierendem Bürgermeister bei der Wahl Unterstützung zu

Auch Freie Wähler setzen auf Reker

Lügde. Heinz Reker kann bei der Bürgermeisterwahl am 25. Mai auch auf den Rückhalt der Freien Wähler zählen. „Die FWG Lügde unterstützt den parteilosen Bürgermeisterkandidaten“, teilt ihr Ratsfraktionsvorsitzender Klaus Meier in einer Presseerklärung mit. In dem Papier macht er zugleich die Namen der FWG-Kandidaten für die am selben Tag stattfindenden Kommunalwahlen bekannt. Sie waren kürzlich während einer internen Wahlversammlung aufgestellt worden. Dabei stimmte die Gemeinschaft sowohl über die Stadtratskandidaten als auch den Kreistagskandidaten ab und stellte die Reserveliste für die Kommunalwahl auf.

veröffentlicht am 25.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 16:41 Uhr

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Die Liste wird vom derzeitigen Fraktionsvorsitzenden Klaus Meier angeführt, gefolgt von Manfred Kuczera (Platz 2), Hubert Klenner (3), Till Hönerbach (4), Bertram Wegner (5), Michael Schröder (6), Petra Klenner (7), Karl Hasse (8), Heinz von der Heide (9), Karl-Heinz Franzmeier (10), Susanne Klinge (11), Harald Sanderschäfer (12), Erhard Drewer (13), Willi Bluhm (14), Hartmut Keinhorst (15), Herbert Begemann (16), Jannis Outsius (17), Karl-Heinz Klus (18) und Detlef Schake (19). Alle Entscheidungen der Wahlversammlung fielen der Mitteilung zufolge einstimmig aus.

Unter dem Slogan „Bürger statt Parteien“ will sich die FWG ihrer Presseerklärung zufolge diversen Themen widmen – von der Stärkung des Ehrenamtes und der Förderung der Vereine über eine „durchdachte Haushaltsplanung“, den „nachhaltigen Abbau der Schulden“, eine „Politik für Kinder, Jugend, Familie und Senioren“ und die Förderung der Lügder Ortsteile bis hin zur Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen. Die Politik müsse Lösungen für die Probleme einer immer älter werdenden Gesellschaft erarbeiten, betont Meier. „Wir möchten darauf hinwirken, dass die Ortsteile, Vereine, Schulen und Familien mit ihren Problemen von der Politik nicht alleine gelassen werden.“ Auf welche Weise die FWG diese Themen anpacken will, wird in der Mitteilung nicht erklärt. Allerdings betont Meier: „Eine Haushaltssicherung wie in anderen Gemeinden muss verhindert werden.“

Konkreter werden die Vorstellungen beim Aufgabenfeld „Zukunftsinvestitionen und Wirtschaftsförderung“. Hier bezeichnet die FWG die Schaffung neuer Gewerbeflächen als wünschenswert.

So klar, wie sich die Freien Wähler gegen die aktuell geplante „Suedlink“-Stromtrasse durch Teile der Lügder Südstadt aussprechen, so sehr bekräftigt Klaus Meier in der Presseerklärung seine positive Sicht auf den Wunsch des Baukonzerns Hochtief, ins FFH-Schutzgebiet Mörth ein Pumpspeicherkraftwerk zu bauen. Unter der Voraussetzung, dass es ökologisch vertretbar sei und die Grundstückseigentümer zum Verkauf bereit seien, sieht Meier im PSW „eine Chance für Lügde“. Seine Fraktion erhofft von dem Projekt bekanntlich neue Arbeitsplätze, Übernachtungen auswärtiger Arbeitnehmer, mehr Gewerbesteuereinnahmen und steigende Tourismuszahlen (wir berichteten).

Als Referenzobjekt für diese Erwartungen nennt Meier die Vattenvall-Anlage Goldisthal in Thüringen. Dieses schon zu DDR-Zeiten geplante größte Pumpspeicherkraftwerk Deutschlands ist seit etwa zehn Jahren am Netz. Es hat eine elektrische Leistung von 1060 Megawatt – mehr als dreimal so viel, wie Hochtief mit dem „PSW Lippe“ anstrebt, sofern die Bezirksregierung Detmold den Industriebau im Schutzgebiet genehmigt.

Im Zuge der Energiewende muss man Kompromisse eingehen“, findet Klaus Meier und glaubt: „Wenn sich auch das Landschaftsbild verändern wird, kann man durch entsprechende Auflagen frühzeitig eingreifen.“

Man solle das Für und Wider gut abwägen und nicht nur alles negativ sehen. red

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