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Aber verwaist ist die Station nicht

26 Elbrinxer Störche zog es in den Süden

ELBRINXEN. Ein bisschen Abschiedswehmut war bei den Mitgliedern des Storchenvereins schon dabei, als sich am Montag als Letzte die neun Altstörche aus der Storchenstation in Elbrinxen auf den Weg Richtung Süden aufmachten. Bereits am 9. August waren die 17 Jungstörche aufgebrochen.

veröffentlicht am 06.09.2017 um 18:59 Uhr
aktualisiert am 06.09.2017 um 22:10 Uhr

Ein Bild aus gemeinsamen Tagen: Bereits am 9. August verließen 17 Jungstörche, am 4. September neun der älteren Tiere die Storchenstation in Elbrinxen Richtung Süden. Foto: afk

Autor:

Joachim Krause
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Zurzeit sind noch sechs Altstörche in Elbrinxen geblieben, von denen zwei bis drei möglicherweise auch noch in wärmere Gefilde aufbrechen könnten, vermutet „Storchenvater“ Rolf Klinge.

Es ist jetzt einsam geworden in und um die Elbrinxer Storchenstation: Das Geklapper aus luftigen Höhen aus den Nestern und von den Hausdächern ist verstummt. Viele Wochen und Monate waren die majestätischen Vögel fliegend und segelnd über den Wiesen, Feldern und Gewässern der Region auf ihrer ständigen Futtersuche zu erleben. „Der Tisch ist hier in unserer Natur wirklich reichlich gedeckt für sie“, sagt Klinge, der – wie auch andere Mitglieder des Vereins – täglich meist sogar mehrfach in der Station vorbeischaut.

Trotz der nass-kalten Witterung, die in diesem Frühjahr und Sommer in unseren Breiten herrschte, war es gelungen, alle geschlüpften Jungvögel am Leben zu erhalten und aufzupäppeln, damit diese dann, ihrer inneren Uhr folgend, rechtzeitig für den Abflug gen Süden entweder über die Frankreich-Spanien-Gibraltar- oder die Türkei-Route ausdauernd und kräftig antreten konnten. Auch in ihrer Genetik festgelegt ist die Reihenfolge des Abflugs: Zunächst brechen immer die Jungtiere auf und dann in zeitlichem Abstand von zwei bis vier Wochen die älteren Störche. „Irgendwann kriegen sie plötzlich einen Impuls, und dann starten sie. Das hat auch diesmal wieder gut geklappt“, sagt Klinge, der sich mit seinen Mitstreitern nun mit den Zurückgeblieben beschäftigen kann. Im letzten Jahr waren es vier Weißstörche, die in Elbrinxen überwinterten. Allerdings starb eine 32 Jahre alte Störchin an Altersschwäche. Jetzt hofft man im Storchenverein natürlich auch darauf, dass im kommenden Frühjahr möglichst viele von den „Elbrinxern“ wieder gesund und munter an ihren angestammten Standort zurückkehren – und wieder für reichlich Nachwuchs sorgen. Erfahrungsgemäß wissen die Storchen-Kümmerer nämlich, dass im Laufe der nächsten Jahre nur ein Drittel der Jungstörche dauerhaft überleben wird.

Es ist jetzt einsam geworden in und um die Elbrinxer Storchenstation -kein Geklapper mehr aus luftigen Höhen aus den Nestern und von den Hausdächern. Viele Wochen und Monate hatte man die majestätischen Vögel fliegend und segelnd über den Wiesen, Feldern und Gewässern der Region auf ihrer ständigen Futtersuche erleben können. „Der Tisch ist hier in unserer Natur wirklich reichlich gedeckt für sie“, weiß Klinge, der täglich meistens sogar mehrfach wie auch andere Mitglieder des Vereins dort vorbeischaut.

Trotz der nass-kalten Witterung, die in diesem Frühjahr und Sommer in unseren Breiten herrschte, war es gelungen, alle geschlüpften Jungvögel am Leben zu erhalten und aufzupeppeln, damit diese dann, ihrer inneren Uhr folgend, rechtzeitig für den Abflug gen Süden entweder über die Frankreich-Spanien- Gibraltar oder die Türkei-Route ausdauernd und kräftig antreten konnten. Auch in ihrer Genetik festgelegt ist die Reihenfolge des Abflugs: zunächst brechen immer die Jungtiere auf und dann mit zeitliche Abstand von zwei bis vier Wochen die älteren Störche. „Irgendwann kriegen sie plötzlich einen Impuls und dann starten sie. Das hat auch diesmal wieder gut geklappt“, freut sich Klinge, der sich mit seinen Mitstreitern nun mit den Zurückgeblieben beschäftigen kann. Im letzten Jahr waren es vier Weißstörche, die in Elbrinxen überwinterten. Allerdings starb eine, eine 32jährige Störchin, an Altersschwäche. Jetzt hofft man im Storchenverein natürlich auch darauf, dass im kommenden Frühjahr wieder möglichst viele von den „Elbrinxern“ wieder gesund und munter an ihren angestammten Standort zurückkehren und wieder für reichlich Nachwuchs sorgen: Erfahrungsgemäß weiß man nämlich, dass im Laufe der nächsten Jahre nur ein Drittel der Jungstörche dauerhaft überleben wird.

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