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Entscheiden müssen die Politiker

2018 mehr Eintritt in Lügdes Freibädern?

LÜGDE. In der kommenden Saison werden sich die Besucher der beiden Freibäder in Lügde und Elbrinxen auf steigende Eintrittspreise einstellen müssen. Laut Stadtverwaltung sind die Fördervereine einverstanden. Der Entschluss liegt bei den Politikern.

veröffentlicht am 02.11.2017 um 21:32 Uhr

Anfang September haben sich die Freibäder in Lügde (Foto) und Elbrinxen in den Winterschlaf verabschiedet. In gut sechs Monaten dürften sie wieder bereit sein für die nächste Saison. 2018. Dann allerdings mit wahrscheinlich erhöhten Eintrittspreisen.
Juliane Lehmann

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Juliane Lehmann Reporterin zur Autorenseite
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Seit knapp zwei Monaten ist die Open-Air-Saison in den beiden städtischen Freibädern in Lügde und Elbrinxen Geschichte. Das Wetter meinte es im doppelten Geburtstagsjahr – um das mittlerweile 50 Jahre alte Lügder Freibad kümmert sich der Aktionskreis ALF seit 20 Jahren – nicht unbedingt gut mit den Wasserratten.

Aber die nächste Saison kommt bestimmt – in einem guten halben Jahr. Wahrscheinlich werden die Badegäste dann aber ein bisschen mehr zahlen müssen. Vier Jahre nach der letzten Erhöhung plant die Stadtverwaltung eine Anhebung der Eintrittspreise für das Schwimmvergnügen in Lügde und Elbrinxen. Trotz des ehrenamtlichen Einsatzes sowohl der Lügder ALF-Aktiven als auch des Elbrinxer Fördervereins spielen die Einnahmen durch Eintrittsgelder nur einen Bruchteil der Betriebskosten ein. Und die steigen bekanntlich allein schon aufgrund steigender Energie-Ausgaben. Ein mieser Sommer macht die Sache nicht besser.

Entschieden ist über die künftigen Preise noch nicht. Darüber werden die Lügdes Politiker im Rat beschließen müssen, wahrscheinlich in der nächsten Sitzung am 20. November. Vorher aber kommt das Thema schon einmal im Haupt- und Finanzausschuss auf den Tisch. In der Vorlage für die am kommenden Montag um 19 Uhr beginnende Sitzung beruft sich die unter anderem für dieses Thema verantwortliche Chefin des „Fachbereichs Finanzen und Zentrale Dienste, Katrin Buhr, darauf, dass der Vorschlag zur „moderaten“ Anhebung der Eintrittspreise in Abstimmung und auf Anregung der beiden Fördervereine zustande gekommen sei. Er orientiert sich laut Buhr auch an den Preisen der umliegenden Bäder. Das heißt: Sie werden immer noch unterhalb der Eintritte für die „Pyrmonter Welle“ liegen. Da der Fokus weiterhin auf Familien mit Kindern liege, werde empfohlen, „hier keine oder nur geringe Änderungen vorzunehmen“.

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