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Ausgedehnter Küchenbrand in Fischbeck / Erhitztes Schmalz löste Feuer aus / 50 000 Euro Schaden

Zwei Personen durch Rauchgase verletzt

Fischbeck (tis). Ein ausgedehnter Küchenbrand sorgte gestern für einen Großeinsatz der Feuerwehren im Hermann-Löns-Weg in Fischbeck. Dabei trugen eine 85-jährige Bewohnerin und ein Feuerwehrmann eine leichte Rauchgasvergiftung davon. Der Sachschaden wird auf 50 000 Euro geschätzt. Die Reihenhaushälfte ist der derzeit nicht bewohnbar. Brandursache war auf einem Herd erhitztes Schmalz.

veröffentlicht am 10.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 00:41 Uhr

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Die 85-Jährige bewohnt zusammen mit ihrem Sohn (61) eine Reihenhaushälfte am Herman-Löns-Weg. Während der 61-Jährige kurz im Dorf zum Einkaufen gegangen war, wollte die Seniorin nach Polizeiangaben Schmalz auf dem Herd erhitzen. Sie verließ aber kurz die Küche, ging ins Wohnzimmer, und als die Fischbeckerin zurückkam, stand die Küche schon in Flammen. Die 85-Jährige konnte sich ins Freie retten. „Als wir vor Ort eintrafen, stand die Frau vor dem Haus, es drangen dichter Rauch und Flammen aus der Eingangstür. Auch auf der Rückseite schlugen schon Flammen aus dem Küchenfenster, griffen bereits auf das Dach über“, berichtet Fischbecks Ortsbrandmeister Dietmar Jozefiak. Er ließ sofort die Alarmstufe erhöhen. Neben den um 16.44 Uhr bereits alarmierten Ortswehren Fischbeck und Hessisch Oldendorf liefen nun auch in den Orten Höfingen, Weibeck und Bensen die Sirenen.

Im Innenangriff unter Atemschutz und von außen gingen die Brandschützer gegen den Brand vor, hatten ihn schnell unter Kontrolle. Derweil wurde die 85-Jährige im DRK-Rettungswagen von der Hamelner Notärztin mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung untersucht. Ein Transport ins Krankenhaus war aber nicht notwenig. Auch ein Feuerwehrmann hatte im Einsatzverlauf zu viel von den giftigen Rauchgasen eingeatmet und wurde nach Polizeiangaben vorsorglich untersucht.

Stadtbrandmeister Jürgen Hilpert als Einsatzleiter ließ noch die Wärmebildkamera von der Feuerwehrtechnischen Zentrale Kirchohsen zum Einsatzort bringen. Damit wurden das von den Flammen angegriffene Dach und die Decken in dem Wohnhaus nach möglichen Brandnestern untersucht. In der total ausgebrannten Küche wurde zudem die Decke eingerissen. Die Flammen hatten auch schon auf den Flur übergegriffen und Teile des Wohnzimmers beschädigt. Außerdem waren die meisten Zimmer mit einer Rußschicht überzogen. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen der Polizei gut 50 000 Euro. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Die 85-Jährige und ihr Sohn kommen zunächst bei einer Enkelin in Klein Berkel unter, die sofort nach Fischbeck geeilt war.

Erhitztes Schmalz auf diesem Herd setzte die Küche in Brand.


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