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Gäste erwarten Qualität und Sterne / Einheitliche Beschilderung am Weserrad- und Weserberglandwanderweg

Zweckverband Touristikzentrum erfolgreich gestartet

Hessisch Oldendorf (bj). „Ich gebe keinen Sachstandsbericht, sondern einen Erfolgsbericht“, freut sich Matthias Gräbner, Geschäftsführer des Zweckverbandes Touristikzentrum Westliches Weserbergland, wenn er auf die Arbeit der ersten Monate des Zweckverbandes blickt.

veröffentlicht am 23.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 11:21 Uhr

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Seit dem 1. Januar dieses Jahres nehmen die zum Landkreis Schaumburg gehörende Gemeinde Auetal und die Stadt Rinteln sowie der zum Landkreis Hameln-Pyrmont gehörende Flecken Aerzen und die Stadt Hessisch Oldendorf die Aufgabe der Tourismusförderung gemeinsam wahr. Hierfür wurde der Zweckverband Touristikzentrum Westliches Weserbergland gegründet. „Das war kein einfacher Prozess. Er verlangt von allen Beteiligten viel Flexibilität“, weiß Matthias Gräbner.

Die Rahmenbedingungen für die Tourismusentwicklung sind im Zukunftskonzept „Tourismus im Weserbergland 2015“ festgeschrieben. Eine dieser Bedingungen ist die Zentrenbildung im Rahmen von interkommunaler Zusammenarbeit. „Die Bedingung haben wir mit der Gründung des Zweckverbandes erfüllt. Unter der touristischen Dachmarke Weserbergland soll nun im Zusammenwirken mit allen interessierten Stellen im Rahmen der Regionalplanung die Tourismusregion westliches Weserbergland entwickelt werden“, definiert Matthias Gräbner die Zielsetzung.

Erste Schwerpunkte im Bereich Hessisch Oldendorf sind Arbeiten am Weserradweg und die Zertifizierung des Weserberglandwanderwegs zum Qualitätswanderweg. Durch eine einheitliche, überarbeitete Wegweisung soll bei der Beschilderung des Radwegs landkreisweit mehr Übersichtlichkeit erreicht werden. Es werden Zählstationen am Radweg eingerichtet, um verlässliche Zahlen über die Nutzung der Wege zu erhalten. „Wir sehen dann, wie viele Touristen oder Bewohner der Region auf dem Weg unterwegs sind und erhoffen uns dadurch Hinweise für weitere Marketingkonzepte“, erklärt Matthias Gräbner. Im Zusammenhang mit den Arbeiten am Weserberglandwanderweg würden Schilder und Infotafeln aufgestellt und Schulungen vorgenommen. „Wenn an der Schillat-Höhle ein Wanderinformationszentrum entsteht, müssen die Mitarbeiter auch auf die Zielgruppe der Wanderer vorbereitet sein“, stellt der Geschäftsführer des Zweckverbandes klar.

Eine wesentliche Aufgabe des Verbandes sieht Matthias Gräbner in der weiteren Förderung des Tourismusbereiches. Dabei gelte es, Leistungen zu erbringen, die noch mehr Menschen ins Weserbergland locken. Da sei man mit der zentralen Tourismusinformation in Rinteln auf dem richtigen Weg. „Es gibt eine zentrale Rufnummer für alle Informationen, und es können Buchungen für alle beteiligten Orte vorgenommen werden“, sagt Matthias Gräbner. Seit dem 1. März gibt es außerdem einen neuen Internetauftritt des Touristikzentrums Westliches Weserbergland. „Wir verzeichnen monatlich rund 7000 Zugriffe, das ist schon eine Menge“, betont Gräbner.

Der Vorsitzende des Zweckverbandes führt aus, dass die Übernachtungszahlen auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Auf die Frage von Dirk Adomat, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Kultur, was die Anforderungen an die Gastronomie und Hotelbetriebe seien, antwortet Gräbner dem Sozialdemokraten: „Der Gast erwartet Qualität, er wünscht häufig eine Drei- oder Vier- Sterne-Klassifizierung nach den Kriterien des Deutschen Tourismusverbandes.“ Natürlich sei es auch eine unternehmerische Entscheidung, ob man sich im günstigen Preisniveau bewegen wolle oder seinen Betrieb klassifizieren lasse, so Matthias Gräbner.

Torsten Schulte von Bündnis 90/Die Grünen stellt in der Fachaussschussitzung die Frage, wie es mit den Ansprechpartnern im Hessisch Oldendorfer Rathaus aussieht. „Wird es eine Fortbildung geben, die den Mitarbeitern vermittelt, wie man mit Touristen umgeht?“ Frank Werhahn, stellvertretender Verwaltungschef, sieht zum einen die Notwendigkeit, für den Touristen im Servicebüro sichtbar zu machen, wo seine Anlaufstelle sei. Zum anderen gehe es aber auch darum, „alle Mitarbeiter im Servicebüro zu motivieren und zu schulen“.

Der Infopoint am Weserufer ist ein Platz am Weserradweg, der von vielen Radlern angesteuert wird.

Foto: bj

Matthias Gräbner stellt Ergebnisse der Arbeit des Zweckverbandes Touristikzentrum Westliches Weserbergland vor.

Foto: pj



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