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Markierungen sollen Verkehrssicherheit für Kinder erhöhen

Zur Schule leiten gelbe Füße

Rohden/Segelhorst/Welsede (ll/red). Nach gut einem Jahr hat die Bürgerinitiative L 434 Rohdental einen Erfolg zu verbuchen. Im Sommer 2010 hatte die Initiative im Ortsrat Rohdental die Anfrage nach einem Schulwegplan für die Ortschaften gestellt. Nun steht ein solcher Schulwegplan für Rohden, Segelhorst und Welsede zur Verfügung. Zusätzlich sollen nun gelbe Markierungen auf den Gehwegen, Orientierungshilfen für Schüler beim Überqueren der Straßen sein.

veröffentlicht am 31.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 10:41 Uhr

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„Im Bereich der Stadt Hessisch Oldendorf und ihren Ortsteilen gab es bislang nur für die Grundschulen Rosenbusch in der Kernstadt einen Schulwegplan. Dieser beinhaltet eine Straßenkarte, in denen Verkehrsüberwege wie Zebra-Streifen und Lichtsignalanlagen gekennzeichnet sind, ansonsten sind die Straßenzüge mit einem dicken Strich als Schulweg gekennzeichnet“, erklärt Ortsratsmitglied Sven Sattler. „Für Rohdental gab es keinen Schulwegplan.“

Sattler berichtet weiter, dass mithilfe der Kinder, Eltern und verantwortlichen Behörden alle Ideen und Hinweise aufgenommen worden sind, die sich aus den realen Situationen vor Ort ergeben hätten. „Die daraus resultierenden Ergebnisse können als Grundlage für mögliche bauliche Veränderungen in die Planung für die nächsten Jahre einfließen“, so Sattler.

Für die Erstellung eines Schulwegplans hat Sattler über 500 Euro Spenden bei heimischen Unternehmen eingeworben. „Mit dem verkehrstechnischen Berater Andreas Hinz von der Polizei Hameln und Thomas Breitkopf von der Stadt Hessisch Oldendorf wurden zwei kompetente Ansprechpartner gefunden, die vor Ort mit den Eltern einen Schulwegplan ausarbeiteten“, sagt Sattler.

Astrid Hücker, Verkehrsberater Andreas Hinz und Sven Sattler (v. l.) sprühen mit gelber Farbe Markierungen auf den Fußweg.

Bei Ortsterminen mit Eltern und Kindern seien Gefahrenpunkte besprochen und Möglichkeiten der Entschärfung diskutiert worden. Auch wurden die Einwohner der Ortschaften von Sattler und Ortsratsmitglied Astrid Hücker darauf aufmerksam gemacht, dass Büsche und Hecken in der Ellerbachstraße zurückgeschnitten werden müssten, damit Schulkinder besser zu sehen sind. Für den Schulwegplan wurden die von Fußgängern zu benutzenden Straßen- und Fußwegseiten festgelegt. Dabei wurde laut Sattler in Welsede erklärt, warum der Mehrzweckstreifen kein reiner Gehweg ist und Welsede mit den abgesenkten Bordsteinen wie eine verkehrsberuhigte Zone wirkt.

Sven Sattler betont auch, dass in den vielen konstruktiven Gesprächen zwischen Politik, Behörden, Eltern und Kindern viele Vorurteile abgebaut, Sichtweisen ergänzt und neue Ideen gesammelt worden seien.

In den Gesprächen habe sich aber auch gezeigt: Ein noch so guter Schulwegplan könne keine Garantie für einen sicheren Schulweg sein. „Die Kinder sind auf die Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer angewiesen“, verdeutlicht Sattler.

Auffallende Markierungen auf den Gehwegen sollen das Überqueren der Straße für Schulkinder vereinfachen. Foto: pr



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