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Bei neuem Anlauf gelingt Durchbruch – für 110 000 Euro / Bad Nenndorfer planen „Servicewohnungen“ in der Innenstadt

Zum zweiten Mal: Ja zum Verkauf des Reupke-Geländes

Hessisch Oldendorf (doro).

veröffentlicht am 27.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:21 Uhr

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Über lange Zeit war die Vermarktung des Grundstückes, auf dem früher das Möbelhaus Reupke stand, erfolglos. Nun ist der Durchbruch wohl endlich gelungen – wenn auch erst im zweiten Anlauf. Erneut gab der Rat der Stadt Hessisch Oldendorf seine Zustimmung zum Verkauf. Für 110 000 Euro geht die Fläche in der Innenstadt an die Constructa Bau GmbH in Bad Nenndorf, die dort einen Atriumbau für Servicewohnen errichten will. Betreiber des Pflege- und Servicebereiches wird die Bürgerhilfe Bad Nenndorf sein. Wenn alles glatt läuft, wird Anfang Januar das Bauschild auf dem Gelände stehen, „um den Beginn zu signalisieren“, teilt Architekt Richard Schultz von der SK Bauplanungsgesellschaft mbH mit.

Bereits im Juni hatte der Rat grünes Licht für den Verkauf an die SK Bauplanungsgesellschaft gegeben. Doch zum Verkauf kam es vorerst nicht. „Die Änderung der niedersächsischen Bauordnung bezüglich des Abstands zu Nachbargrundstücken, die erst am 1. November in Kraft getreten ist, musste zunächst in den Bauantrag eingearbeitet und mit dem Landkreis abgestimmt werden“, sagt Richard Schultz.

Käuferin ist darüber hinaus nicht mehr die SK-Baugesellschaft, sondern die Constructa Bau GmbH in Bad Nenndorf, die ebenfalls mit der SK Bauplanungsgesellschaft und der Bürgerhilfe zusammenarbeitet. Die handelnden Personen blieben jedoch dieselben. Argumentiert wird mit organisatorischen Gründen: Die künftigen Wohnungen sollen regional vermarktet werden, und um den Bereich rund um Hameln soll sich die Constructa mithilfe einer örtlichen Bank kümmern.

An der konzeptionellen Planung des Areals gebe es keine Veränderungen. „Geplant sind 21 Wohnungen und 20 Pflegeeinheiten“, sagt der Architekt. 10 der Wohnungen werden sich im Erdgeschoss mit Speiseraum und öffentlichem Café befinden, Elf sind als Penthouse-Wohnungen geplant. Ursprünglich war vorgesehen, das Nachbargrundstück ebenfalls zu kaufen, das Haus dort abzureißen und in größerem Format zu bauen. Weil die Nachbarn mit dem unterbreiteten Preis nicht einverstanden waren, kommt die abgespeckte Variante mit kleinerem Atriumansatz zum Zug. „Der Entwurf liegt bereits beim Notar, wenn der Rat zustimmt, kann der Vertrag kurzfristig abgeschlossen werden“, sagt Schulz. Und der stimmte zu. Bedenken bezüglich des Firmenwechsels haben weder der Rat noch die Verwaltung.

Es liegt über 10 Jahre zurück, dass die Stadt Hessisch Oldendorf das damals noch bebaute Grundstück erworben hat und das Haus mit EFRE-Zuwendungen abreißen ließ, um es einer sinnvollen Vermarktung zuzuführen. 2006 nahm Ratsherr Günter Kuhnert, Bündnis 90/Die Grünen, Kontakt mit Planern und Investoren auf. Nachdem es gelungen war, Rossmann und NKD über eine Investorengruppe zu begeistern, platzte 14 Tage vor Vertragsabschluss das Geschäft. Beide Betreiber hatten sich für eine Ansiedlung im Außenbereich der Stadt entschieden.

Der Vertrag zum Verkauf des ehemaligen Reupke-Geländes ist vorbereitet und braucht nur noch unterschrieben zu werden. Im Januar wird dann das Bauschild aufgestellt. Foto: Dana



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