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Mehr Fläche, neue Läden

Zeitplan für Rewe-Umbau und Neueröffnung steht fest

HESSISCH OLDENDORF. Der Rewe-Markt wird größer als vorher, ein „Tedi“ und ein „KiK“ werden in neue Räume einziehen, zusätzlich wird es voraussichtlich ein weiteres Bekleidungsgeschäft in dem Einkaufszentrum geben. Nach monatelangem Warten wird nun deutlicher, wie es auf dem Rewe-Gelände an der Segelhorster Straße weitergeht.

veröffentlicht am 12.03.2018 um 18:25 Uhr
aktualisiert am 12.03.2018 um 19:20 Uhr

Im Inneren des Rewe-Gebäudes haben die Arbeiten für die Entkernung begonnen. Im Herbst soll der Supermarkt neu eröffnen. Foto: jsp
Jens Spickermann

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Bei der jüngsten Sitzung des Aussschusses für Wirtschaftsförderung erläuterte Carl-Christoph Pieper, Geschäftsführer des Investors „Modulus Real Estate GmbH“, den mittlerweile feststehenden Zeitplan bis zur Neueröffnung. Gestern begannen bereits die Abrissarbeiten von inneren Teilen des Gebäudes.

Nachdem Rewe im Oktober 2015 geschlossen hatte, war im Februar vergangenen Jahres bekannt geworden, dass die Modulus Real Estate den Komplex erworben hat und Rewe nach einer Erneuerung des Standortes wieder einziehen wird. Nach fast einem Jahr war am 27. Februar der Bauantrag für den Umbau des Einkaufszentrums genehmigt worden. Anfang April soll nun nach dem Zeitplan des Investors der Umbau des Rewe beginnen. Es folgen der Umbau von KiK und Tedi, die voraussichtlich im Juni oder Juli eröffnen werden. Im Oktober soll auch wieder bei Rewe eingekauft werden können.

Durch die Umgestaltung mit Anbau eines fünf mal 25 Meter großen Westflügels soll Rewe zum einen mehr Verkaufsfläche erhalten, zum anderen soll das Gebäude durch eine Glasfassade an der Parkplatz-Seite optisch moderner wirken als vorher. In den neuen Gebäudeteil sollen zusätzliche Händler einziehen, die momentan noch mit der Modulus Real Estate in Verhandlung stehen. Für einen Teilbereich des Anbaus habe sich Modulus noch nicht auf Mieter festgelegt und stehe hier noch mit Händlern in Gesprächen, heißt es von dem Unternehmen.

Die Tedi-Filiale soll den Planungen zufolge in die bisherigen Räume des Textil-Discounters KiK einziehen, während KiK im ehemaligen Getränkemarkt neu eröffnet. „Beide Mieter haben sich langfristig an den Standort gebunden“, sagt Pieper. Der Glaube an Hessisch Oldendorf als Einkaufsstadt sei demzufolge vorhanden.

Die Planungen ernteten seitens des Auschusses Lob, aber auch Kritik. Die Befürchtung wurde laut, dass durch das große Bekleidungs-Angebot in dem Einkaufszentrum die Boutiquen in der Innenstadt leiden könnten. Der Einzug eines weiteren Modegeschäftes könne in der Lange Straße zu Problemen führen, denn die Kaufkraft in der Stadt werde nicht größer.

Pieper wollte den Namen des zusätzlichen Bekleidungs-Geschäftes noch nicht nennen, da der Mietvertrag noch nicht unterschrieben sei, versuchte aber zu beruhigen. Die Kunden-Klientel des in Rede stehenden Geschäftes sei eine andere als die einer Boutique, so Pieper.

Bereits vor einigen Monaten ist in einen anderen Bereich des Komplexes ein Fitnessstudio eingezogen. Unklar ist derzeit noch, wie es mit den noch leerstehenden Räumen des ehemaligen Chinarestaurants weitergeht. „Das ist eine Fläche, die wir noch überhaupt nicht vermietet haben“, so Pieper. Geeignet sei sie beispielsweise für Dienstleister wie Ingenieurbüros, Reiseagenturen oder eine Physiotherapiepraxis.

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