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„FilmFreitagFuhlen“ zeigt große Kinostreifen / Am Freitag mit Owen Wilson in der Hauptrolle

Zauberhaftes Meisterwerk

Fuhlen. Alles Gute fängt mit „F“ an – das weiß man selbstredend auch in Fuhlen, denn im Weserdorf werden unter dem Motto „FilmFreitagFuhlen“ große Kinofilme gezeigt, die nicht zum Mainstream gehören. Einer der schönsten läuft am kommenden Freitag ab 19.30 Uhr im Gemeindesaal der Johannes-der-Täufer-Kirche – natürlich „Eintritt frei, Kinder die Hälfte“.

veröffentlicht am 23.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 23:41 Uhr

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Autor:

VON STEFAN BOHRER
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Bekanntlich ist ja Paris die Stadt der Liebe. Und auch der amerikanische Drehbuchautor Gil Pender will mit seiner hinreißenden Verlobten Inez „toujours l’amour“ machen. Doch es kommt ganz anders: Er besteigt ein altes Peugeot-Taxi und ist plötzlich Gast auf einer Feier von Jean Cocteau. Am Klavier sitzt Cole Porter. Ernest Hemingway verwickelt ihn in ein alkoholgeschwängertes Gespräch, und Gertrude Stein will unbedingt mehr über den künftigen Romanautoren Gil erfahren. Der hat zusätzlich ein Auge auf Picassos Muse Adriana geworfen.

Bleibt für Gil die Frage: Fiktion oder Wirklichkeit? Die klärt sich bereits am nächsten Tag auf, als er zu nächtlicher Stunde einen Abstecher in die „Belle Epoque“ macht und mit Edgar Degas, Henry de Toulouse-Lautrec und Paul Gaugin an einem Tisch sitzt. Spätestens jetzt weiß Gil, dass sein bisheriges Leben nichts zählt, und er etwas ändern muss. Wie und ob er das tatsächlich schafft, wird am kommenden Freitag gezeigt.

So viel steht allerdings bereits fest: Die traumhaft-schöne Geschichte des wohl intellektuellsten Filmemachers der letzten Jahrzehnte, der überhaupt nicht „stadtneurotisch“ daherkommt, ist erfrischend anders. Die Überdosis geschliffener Dialoge lässt das cineastische Herz höher schlagen.

Zusätzlich zur „Was wäre, wenn“-Geschichte packt der weltbekannte Regisseur und Drehbuchautor, dessen Name an dieser Stelle nicht erwähnt werden soll, noch eine gefühlvolle Lovestory und baut auf seinen Hauptdarsteller Owen Wilson, der bisher höchstens in brachialhumorigen Filmen „glänzte“. Der musste offenbar erst auf diesen Regisseur treffen, um in seiner Vielschichtigkeit als Darsteller voll zur Geltung zu kommen, stand vor drei Jahren in der „Berliner Zeitung“, die außerdem den Film zu Recht als „zauberhaftes und unglaubliches Meisterwerk“ umschreibt. So kann es am Freitag folgerichtig nur heißen: „Auf nach Fuhlen.“

Pastorin Susanne Behnke hat „FilmFreitagFuhlen“ ins Leben gerufen hat.boh



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