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Zahl der Wildschweine steigt und steigt

Hessisch Oldendorf (bj). Die Hauptjagdzeit beginnt - und das ist auch nötig, wenn man die immer weiter steigende Population bei den Wildschweinen betrachtet. Bei 300 Prozent liegt die Vermehrungsrate des Schwarzwildes, sagt Kreisjägermeister Jürgen Ziegler. In den letzten fünfzig Jahren haben sich die Wildschweinbestände verzehnfacht und es ist keine Seltenheit ist, dass sie selbst in Gärten auftauchen – vom großen Schaden auf dem Feld einmal ganz abgesehen.  In den letzten Wochen konnte man im Weserbergland Jäger beobachten, die während der Maisernte versuchten, Wildschweine zu erlegen. Diese finden über den Sommer in den Maisbeständen nicht nur reichlich Nahrung sondern auch optimale Deckung. Nun sind die Maisfelder abgeerntet und die Wildschweine ziehen sich in den Wald zurück.

veröffentlicht am 19.10.2010 um 12:03 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 05:21 Uhr

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Hessisch Oldendorf (bj).  Die Hauptjagdzeit beginnt - und das ist auch nötig, wenn man die steigende Population bei den Wildschweinen beobachtet. Bei 300 Prozent liegt die Vermehrungsrate des Schwarzwildes, sagt Kreisjägermeister Jürgen Ziegler. In den letzten fünfzig Jahren haben sich die Wildschweinbestände verzehnfacht und es ist keine Seltenheit ist, dass sie selbst in Gärten auftauchen – vom großen Schaden auf dem Feld einmal ganz abgesehen. Der Ausbruch einer Schweinepest hängt bei einem großen Schwarzwildbestand wie ein Damoklesschwert über jeder Region. In den letzten Wochen konnte man im Weserbergland Jäger beobachten, die während der Maisernte versuchten, Wildschweine zu erlegen. Diese finden über den Sommer in den Maisbeständen nicht nur reichlich Nahrung sondern auch optimale Deckung. Nun sind die Maisfelder abgeerntet und die Wildschweine ziehen sich in den Wald zurück. Ende Oktober beginnt in unseren Mischwäldern die Zeit der Drückjagden. „Die Jagdpächter organisieren revierübergreifende Jagden, diese sind konzeptionell gut geplant und haben die deutliche Zielsetzung, eine möglichst hohe Anzahl von Wildschweinen zu erlegen“, erklärt Hameln-Pyrmonts Kreisjägermeister Jürgen Ziegler. Ein Widerspruch zur Zielsetzung der konsequenten Bejagung wäre der Abschuss der großen weiblichen Tiere. Die erfahrenen Alttiere führen die jüngeren Bachen, die Überläufer und Frischlinge einer Rotte. Wird die Leitbache erlegt, wird das Sozialgefüge der Rotte zerstört und die jüngeren Tiere gehen orientierungslos auf Futtersuche, tauchen hier und dort auf.



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