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Wildes Parken und Lärm nerven die Anlieger

Hessisch Oldendorf (bj). „Die fahren nicht zu schnell, die Autos sind nur zu laut“, so die Aussage von Kriminalhauptkommissar Ulrich Mathies, als er auf das Problem möglicher nächtlicher Autorennen in der Welseder Straße angesprochen wird. Die Polizei gehe den Beschwerden der Anwohner sehr wohl nach, bei den Kontrollen seien aber keine gravierenden Verstöße festgestellt worden, sagt der Leiter der Polizeidienststelle.

veröffentlicht am 18.01.2011 um 16:10 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 00:21 Uhr

Parken
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Hessisch Oldendorf (bj). „Die fahren nicht zu schnell, die Autos sind nur zu laut“, so die Aussage von Kriminalhauptkommissar Ulrich Mathies, als er auf das Problem möglicher nächtlicher Autorennen in der Welseder Straße angesprochen wird. Die Polizei gehe den Beschwerden der Anwohner sehr wohl nach, bei den Kontrollen seien aber keine gravierenden Verstöße festgestellt worden, sagt der Leiter der Polizeidienststelle. Da träfen sich Bastler, die ihre Autos frisieren und dann im zweiten Gang mit 50 Stundenkilometern durch die Straßen fahren. „Natürlich hört sich das nachts sehr laut an“, bestätigt einer der Polizeibeamte in einer Gesprächsrunde, zu der sich Beamte der Dienststelle Hessisch Oldendorf mit dem Bürgermeister und dem zuständigen Amtsleiter der Stadtverwaltung seit vielen Jahren stets im Januar treffen.
 Das Problem der nächtlichen Ruhestörungen, das Geschwindigkeitsniveau in der Langen Straße und der Wunsch nach mehr Präsenz von Polizeibeamten seien wesentliche Anliegen der Bürger, die bei seinen Bürgermeister-Sprechstunden beim Wochenmarkt an ihn herangetragen werden, sagt Harald Krüger. Der Leiter der Dienststelle Ulrich Mathies erklärt, dass die Lange Straße ein Thema ist. „Wir haben dort das Problem der Geschwindigkeit, der Parksituation und der Ruhestörung.“ Der Kriminalhauptkommissar betont, dass es weniger der Lärm sei, der von Fahrzeugen ausgehe, vielmehr sei „die Lärmkulisse der 40 bis 50 Personen, die sich in den Räumen der Vereine treffen, beziehungsweise ihre Gespräche lautstark auf der Straße fortsetzen, das Problem“. Der Leiter der Polizeistation macht darauf aufmerksam, dass dies Anlässe für häufige Beschwerden seien.
 Mit dem städtischen Ordnungsamt sei deshalb bereits Kontakt aufgenommen worden. Polizeihauptkommissar Günter Urbaniak wirft die Frage auf, ob eine Veränderung der Öffnungszeiten in den Vereinsgebäuden das Problem lösen kann.



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