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Wie Jugendliche sich auf die Konfirmation vorbereiten

Hessisch Oldendorf (ah). In vielen Familien, in denen evangelisch getaufte 13- bis 15-Jährige leben, dreht sich seit geraumer Zeit vieles um ein Thema: die bevorstehende Konfirmation. Mittlerweile hat die Mehrzahl dieser Jugendlichen den meist ersten Anzug, ein Kleid oder eine festliche Kombination im Schrank hängen, der große Tag wird in feierlichem Rahmen geplant.

veröffentlicht am 02.04.2010 um 16:12 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 15:21 Uhr

Konfirmation
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Hessisch Oldendorf (ah). In vielen Familien, in denen evangelisch getaufte 13- bis 15-Jährige leben, dreht sich seit geraumer Zeit vieles um ein Thema: die bevorstehende Konfirmation. Mittlerweile hat die Mehrzahl dieser Jugendlichen den meist ersten Anzug, ein Kleid oder eine festliche Kombination im Schrank hängen, der große Tag wird in feierlichem Rahmen geplant.
 In den evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden, die zur Stadt gehören – Hemeringen-Lachem, Großenwieden, Weibeck-Krückeberg, Fischbeck, Segelhorst, Hessisch Oldendorf und dem Kirchspiel Fuhlen – werden im April und Mai 176 Jugendliche konfirmiert. 11, die sich vor knapp zwei Jahren zur Konfirmation angemeldet hatten, sind auf der Strecke geblieben. Deutliches Desinteresse, das sich im Fehlen bei Unterricht und Gottesdienst offenbarte, aber auch persönliche Probleme sind Gründe dafür. Einer von ihnen gibt zu, es sei „einfach cooler, mit Freunden abzuhängen, als zum Konfer zu gehen“. Die Teilnahme hätten ihre Eltern gewünscht, sagen mehrere Abbrecher. Ein Mädchen verrät, sie habe sich in der Gemeinschaft nicht wohlgefühlt.
 Bis zum Tag der feierlichen Konfirmation haben die Jugendlichen, vorwiegend Achtklässler, anderthalb Jahre Konfirmandenunterricht hinter sich gebracht. „Wir hoffen, dass wir dieses Modell noch weiterführen können, auch wenn die schulische Belastung an den Nachmittagen immer weiter steigt“, sagt Pastor Jens Riesener stellvertretend für seine Kollegen. Für alle Beteiligten ist es schwierig, den Konfirmandenunterricht neben Schule und Vereinsleben zeitlich noch unterzubringen. Dabei sind diese Monate, in denen sich die Jugendlichen mit religiösen und sozialen Themen auseinandersetzen, auch deshalb so wichtig, weil sie einen Einblick gewinnen, was „bei Kirchens“ so läuft, was Kirche für junge Menschen zu bieten hat. Mädchen und Jungen aller Schulformen und mit unterschiedlichen christlichen Prägungen kommen in den Gruppen zusammen. Besonders intensiv erleben sie Gemeinschaft bei mehrtägigen Freizeiten. Auch ein Tagesausflug zum Kirchentag in Bremen prägte die Teilnehmenden.



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