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Foyer soll für Vereinsnutzung umgestaltet werden

Wie geht es weiter mit der Stadthalle?

HESSISCH OLDENDORF. Drei Varianten standen bisher zur Auswahl, von denen eine die Zukunft der Stadthalle sichern soll. Im Oktober hatte das Architektebüro „aad Vision 21“ Möglichkeiten vorgestellt, wie das Baxmann-Zentrum umgestaltet werden könnte. Was ist seitdem passiert? Wie geht es weiter mit der Stadthalle?

veröffentlicht am 11.01.2018 um 14:37 Uhr

Für den Umbau des Baxmann-Zentrums wurden bislang 30000 Euro in den Haushalt eingestellt. Foto: Dana
Jens Spickermann

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Der Auschuss für Bau, Umwelt-, Feuerschutz und Energiemanagement hat sich vorerst festgelegt: Das bisherige Foyer soll für die Vereinsnutzung umgestaltet werden und im Küchenbereich soll ein neues Foyer entstehen, das von Vereinen als Bürgersaal genutzt werden kann. Der Erweiterungsbereich der Küche soll als Übergabe-Küche für Veranstaltungen des neuen Bürgersaals und des Saals genutzt werden.

Für die nähere Planung wurden in den Haushalt für 2018 30000 Euro eingestellt. Die anderen Varianten, nach denen das Foyer entweder im derzeitigen Zustand belassen oder komplett abgerissen und neu gebaut würde, sind damit vom Tisch. Soweit der Wille der Ausschussmitglieder – doch in trockenen Tüchern ist die Umgestaltung noch immer nicht und die Realisierung zieht sich hin. „Momentan ist nur die Summe für die Planung in den Haushalt eingestellt worden“, sagt Sven Sattler, Vorsitzender des Bauauschusses. Der Stadtrat hat die Planungsgelder bereits genehmigt, jedoch müsse noch die Kommunalaufsicht zustimmen, da es sich bei der Stadthalle um eine „freiwillige Leistung“ der Kommune handele, sagt Sattler. Bauamtsleiter Heiko Wiebusch rechnet damit, dass der Haushalt im Februar oder März genehmigt wird – bis dahin passiert erst mal nichts. Erst danach könnten die konkreten Planungen beginnen. In der Planungsphase soll die Verwaltung die Gesamtkosten des Umbaus ermitteln. „Das ist der nächste Schritt, um hinterher abzuwägen, führen wir die Maßnahme aus oder lassen wir es sein“, erklärt Sattler. „Am Ende muss die Politik entscheiden: soll das so kommen“, sagt Wiebusch.

Um die entstehenden Kosten stemmen zu können, hofft die Stadt auf einen Zuschuss des Landes Niedersachsen zu der Umgestaltung. Es gebe eine Richtlinie des Landes, dass für Gebäude, die der Allgemeinheit zur Verfügung stehen, Fördergelder bereitgestellt werden sollen, sagt Sattler. Dafür müsse die Stadt jedoch einen Antrag stellen, in dem klar dargelegt wird, wie das Gebäude gestaltet und genutzt werden soll und wie das Zukunftskonzept aussieht. Ob es am Ende Geld gibt, sei völlig unklar, sagt Wiebusch. Nicht nur das Konzept sei hier entscheidend, sondern auch, ob genügend Geld in dem Fördertopf zur Verfügung steht.

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