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Bau der Kita Hemeringen verzögert sich / Grund ist der lang andauernde Winter

Wettlauf mit der Zeit

Hemeringen. Der Zeitplan für den Anbau an der Kita in Hemeringen ist eng, denn bis zum 1. August muss alles fertig sein, damit noch in diesem Jahr abgerechnet werden kann – sonst fließen die Fördermittel nicht.

veröffentlicht am 22.04.2013 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:27 Uhr

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Dorothee Balzereit

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Dorothee Balzereit Reporterin / ViaSaga zur Autorenseite
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392 449 Euro sind für das Bauvorhaben vorgesehen, die Stadt steuert 188 000 Euro bei. Die übrige Summe kommt aus dem Förderprogramm Richtlinie Investitionen Kinderbetreuung des Landes Niedersachsen (RIK). Verzögert wurde der Zeitplan durch den lang andauernden Winter. „Aber es ist noch so, dass wir das aufholen können“, sagt Heiko Wiebusch, zuständiger Fachbereichsleiter im Rathaus. Die Bodenplatte jedenfalls sei längst gegossen, die Wände seien hochgezogen, die Mehrzahl der Fenster seien eingesetzt und die Zargen ebenso. Derzeit erledigten die Elektriker die Kabelarbeiten.

Noch nicht vergeben sind die Aufträge für Mobiliar und die Arbeiten an den Außenanlagen. „Die Angebote liegen aber vor“, sagt Wiebusch. Auch bei den Kosten sei man optimistisch, den vorgegebenen Rahmen weitestgehend einhalten zu können. Bei den Gewerken zumindest habe man eine Punktlandung geschafft.

Obwohl alles gut klappt, und die Mittel an dieser Stelle sicherlich nicht fehlinvestiert sind, hatte es in der Vergangenheit Kritik daran gegeben, dass auch Haushaltsmittel in die Krippe Hemeringen fließen. Einen Teil davon hätten einige Hessisch Oldendorfer Politiker gern in die Sanierung der Mühlenstraße investiert. Einen „Verschiebebahnhof“ nannte Ratsherr Volker Rödenbeck (SPD) die Finanzierungspolitik der Stadt seinerzeit und zweifelte an, dass es der richtige Weg sei, für den Ausbau der Mühlenbachstraße bereits in den Haushalt eingestelltes Geld in den Anbau der Krippe zu stecken. 50 000 von 80 000

Euro „Mühlenbachstraßen-Geld“ wurden umgeschichtet, um die Krippen-Maßnahme kofinanzieren zu können.

Ein Schritt, der begründbar sei, wie Frank Werhahn, Oberamtsrat der Stadtverwaltung Hessisch Oldendorf, sagt: „Wir wollten auf die erheblichen Zuschüsse, die der Landkreis für den Ausbau der Krippen bereitgestellt hat und die keine andere Gemeinde haben wollte, nicht verzichten, zumal die Straße sowieso nicht in der Form gebaut werden kann, wie wir uns das vorgestellt haben.“

Der Grund: Der Landkreis hatte seine Beteiligung am Bau der Parkplätze auf der Seite des Kindergartens im Rahmen der Busbahnhofumgestaltung für die Oberschule abgesagt, weil die Gelder der Landesnahverkehrsgesellschaft nicht flossen. Eine Sanierung der Straße ohne Einbeziehung der Parkplätze sei wiederum nicht zweckmäßig, sagt Werhahn.



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