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Mehrere Maßnahmen geplant

Weserrastplatz soll zum Naherholungsraum werden

HESSISCH OLDENDORF. Horst Anderten geht gern mit seinen beiden Hunden an der Weser spazieren und macht gern Halt am Weserrrastplatz – jetzt wieder. „Schön dass hier keine Scherben mehr herumliegen“, lobt er die Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt. „Die haben hier ordentlich aufgeräumt. Vorher war mir das mit meinen Hunden zu gefährlich.“ Das soll in Zukunft nicht nur so bleiben, sondern sich sogar noch verbessern.

veröffentlicht am 07.11.2017 um 17:04 Uhr

Der Weserrastplatz soll in Zukunft attraktiver werden. Foto: wft
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Autor

Wolfhard F. Truchseß Reporter
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Denn der im Regionalen Entwicklungskonzept (REK) Westliches Weserbergland aufgeführte „Weserlandschaftspark Hessisch Oldendorf“ ist dort als besonderes Projekt der REK-Strategie aufgeführt. Er soll demnächst im Rahmen einer von der EU geförderten Leader-Maßnahme weiterentwickelt und besser an die Stadt angebunden werden. Das wurde am Montagabend auf der Sitzung der Arbeitsgruppe Westliches Weserbergland in Hameln einstimmig beschlossen und genehmigt.

Das Projekt teilt sich in zwei Bereiche auf: Einerseits eine verbesserte Verbindung zwischen Kernstadt und der Weser; andererseits eine qualitative Aufwertung des Rastplatzes. Zur Verbesserung der Verbindung an die Kernstadt ist geplant, am Ufer des in die Weser mündenden Hollenbachs zwischen der Unterquerung der B 83 und dem Bessmann-Areal eine für Spaziergänger und Radfahrer geeignete Wegeverbindung mit einer Brücke über den Bach anzulegen, um einerseits Radwanderern den Weg vom Weserradweg zur örtlichen Gastronomie zu erleichtern, den Rastplatz im Rahmen eines Rundwanderwegs aber auch besser als Naherholungsgebiet in „attraktiver naturräumlicher Lage“ zu erschließen, wie es in dem Konzept für das Projekt heißt.

Der bereits vorhandene Rastplatz mit offener Schutzhütte und mehreren Bänken sowie der angrenzende Bereich zur Weser sollen durch geeignete Spielgeräte und eine Umgestaltung weiter ausgebaut werden. „Modulationen der Uferlinie der Weser sollen dazu dienen, eine Sand- oder Kiesstrandsituation mit direktem Zugang zum Weserfluss herzustellen“, wird in dem Konzept beschrieben. Die dabei entstehenden Flachwasserbereiche sollen sowohl für Kinderspiele geeignet sein, aber auch Anlegemöglichkeiten für Kanufahrer schaffen, „die aufgrund der Strömungsverhältnisse und der gegebenen Wassertiefen an dieser Stelle sonst nicht realisierbar wären“.

Die Kosten für das Gesamtprojekt werden mit 150 000 Euro angegeben. 75 000 Euro werden aus EU-Mitteln beigesteuert, 22 500 Euro (15 Prozent) übernimmt der Landkreis Hameln-Pyrmont, 52 500 Euro (35 Prozent) muss die Stadt Hessisch Oldendorf aufbringen. Das Projekt soll am 1. Juli 2018 gestartet werden und Ende November 2019 abgeschlossen sein.

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