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Großenwiedener Teilstück bedarf Sanierung / Kein Modellprojekt „Tempo 30“

Weser-Radweg im Blick

GROSSENWIEDEN. „Keine Fragen“, stellte Ortsbürgermeister Heinz Kütemeyer fest, nachdem Dietmar Harre, Fachdezernent Finanzen in der Hessisch Oldendorfer Stadtverwaltung, den Mitgliedern des Ortsrats die für Großenwieden relevanten Eckpunkte des Haushaltsentwurfs 2018 vorgetragen hatte.

veröffentlicht am 09.11.2017 um 16:30 Uhr
aktualisiert am 09.11.2017 um 17:10 Uhr

Der Raschenseeweg ist Bestandteil des viel begahrenen Weser-Radwegs – darum muss er in einem guten Zustand sein. Foto: dana
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Autor

Burkhard Reimer Reporter
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Die entsprechenden Haushaltsansätze wurden während der Ortsratssitzung am Mittwochabend lediglich zur Kenntnis genommen.

Ausführlicher befassten sich die Ortsratsmitglieder hingegen mit dem Tagesordnungspunkt „Instandsetzung des Raschenseewegs“. Er ist unter anderem Bestandteil des Weser-Radwegs und befindet sich, wie es hieß, „in schlechtem Zustand“. Zunächst einmal ist hier vorgesehen, die Schäden durch sogenanntes „Splitten“ zu beheben, wofür 10 000 Euro zur Verfügung gestellt werden sollen.

Ortsbürgermeister Kütemeyer meldete jedoch Zweifel an, „ob reines Splitten ausreichend ist“. Der Weg werde oft auch von schweren Fahrzeugen befahren, und zwar nicht allein aufgrund des benachbarten Kiesabbaus, sondern unter anderem auch immer in Zeiten der Rübenernte.

Möglicherweise, lautete ein Vorschlag dazu, könnten ja weitere Mittel aus dem Radwege-Programm für eine nachhaltigere Sanierung des Raschenseewegs locker gemacht werden. Einstimmig beauftragten die Ortsratsmitglieder daraufhin die Verwaltung, entsprechende Möglichkeiten auszuloten.

Zuvor hatten die Großenwiederner Bürgervertreter unter Punkt „Mitteilungen“ bereits zur Kenntnis nehmen müssen, das Großenwieden, wie überhaupt der gesamte Bereich Hessisch Oldendorfs, für das von der niedersächsischen Landesregierung aufgelegte Modellprojekt „Tempo 30“ nicht in Frage kommt. Wie berichtet, geht es darum, innerhalb von Ortsdurchfahrten sogenannte Temp-30-Zonen auch auf Hauptverkehrsstraßen wie Bundes- und Landesstraßen einzurichten. Die dazu erforderlichen Kriterien würden allerdings, trug Dietmar Harre aus einer entsprechenden Verwaltungsvorlage vor, im Bereich der Stadt Hessisch Oldendorf nicht erfüllt.

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