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Strom- und Gasnetz: Rat für erneute Suche

Wer will noch mal?

Hessisch Oldendorf. Der Rat der Stadt Hessisch Oldendorf hat das Verfahren für die Suche nach Konzessionären für das Strom- und das Gasnetz gestartet. Die Entscheidung dazu fiel am Donnerstagabend einstimmig. Der Beschluss war so erwartet worden.

veröffentlicht am 18.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 12:41 Uhr

Autor:

VON ROBERT MICHALLA
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Claus Clavey (SPD) monierte, dass die eingeschalteten Rechtsanwälte die Stadt in der Vergangenheit schlecht beraten hätten. Er sagte wörtlich: „Ich fühle mich nicht gut beraten.“ Der Ratsvorsitzende Heinz Beissner (SPD) sagte: „Das hätten wir uns vor Jahresfrist nicht träumen lassen, dass wir diese Beschlüsse fassen müssen.“

Die Stadt muss wegen einer Klage erneut auf die Suche nach Konzessionären für ihre Netze gehen (wir berichteten). Mit dem neuen Verfahren verknüpft ist die Hoffnung auf mehr Wettbewerb. Am Ende könnten dann die Gebühren für die Kunden sinken. Die Stadtwerke Hameln hatten bereits angekündigt, sich erneut bewerben zu wollen. Die Stadtwerke hatten sich bereits bei der vorangegangenen Ausschreibung durchgesetzt. Damals ging es um 230 Kilometer Strom- und 112 Kilometer Gasnetz. Das Stromnetz umfasst 11 000 Zähler. Die neuen Verträge könnten bis zu 20 Jahre lang laufen. Ob sich neben den Stadtwerken noch weitere Interessenten bewerben, ist offen.

2011 war der Vertrag mit der e.on Westfalen Weser AG ausgelaufen, das Netz in Hessisch Oldendorf ging damals zurück an die Stadt. Daraufhin gründete sie eine Netzgesellschaft mit den Stadtwerken und startete das Verfahren zur Neuvergabe. Damals gewannen die Stadtwerke Hameln. Der Netzbetreiber e.on Westfalen Weser AG und später dessen Nachfolger, die Westfalen Weser Netz GmbH, hatte verloren. Später beklagte e.on, dass das Vergabeverfahren nicht diskriminierungsfrei abgelaufen sei. Ein Urteil des Bundesgerichtshofes unterstützte diese Sichtweise.



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