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„Auf der Bülte“ und „Bültewinkel“ in Fischbeck

Wer schützt die Straßen vor Schäden durch Baufahrzeuge?

FISCHBECK. „Wir wollen, dass es vorher geklärt wird, und nicht erst, wenn es losgeht“: Michael Kipp, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU im Ortsrat Fischbeck, hat einen Antrag formuliert, in dem er die Verwaltung bittet, zu prüfen, welche konkreten Maßnahmen unternommen werden können, um die Straßen „Auf der Bülte“ und „Bültewinkel“ vor weiteren Schäden durch Baufahrzeuge während der Bauphase des Neubaugebietes „Erweiterung Bültewinkel“ zu schützen.

veröffentlicht am 16.04.2019 um 19:56 Uhr

Die Anwohner in Fischbeck sorgen sich um ihre Straßen „Auf der Bülte“ (links) und Bültewinkel (rechts). Foto: Dana
Karen Klages

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Karen Klages Reporterin zur Autorenseite
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Bei den vergangenen Ortsratssitzungen und in Gesprächen mit verschiedenen Anwohnern der beiden Straßen, so Kipp, sei wiederholt angesprochen worden, dass Baufahrzeuge den bereits beschädigten Straßen weiteren Schaden hinzufügen könnten.

Zwar soll das neue Baugebiet „Erweiterung Bültewinkel“ nur von der Hauptstraße „Paschenburg“ befahrbar sein; „es ist dennoch davon auszugehen, dass während der Bauphase Mitarbeiter auswärtiger und somit nicht ortskundiger Baufirmen mit Baufahrzeugen ,nach Navi fahren‘ und somit eventuell den Durchgang zu den Baugrundstücken vom Bültewinkel nutzen“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Die Tatsache, dass die beiden Straßen noch nicht endausgebaut sind und dies voraussichtlich nach Fertigstellung des Baugebietes erfolgen soll, sei hierbei laut Kipp nur ein geringer Trost. Die Straßen würden seiner Meinung nach durch die Belastung erheblich in Mitleidenschaft gezogen, und eine große Einschränkung für die Anwohnenden bedeuten. „Ebenfalls ist zu erwarten, dass der Endausbau der beiden Straßen durch weitere Schäden zu Mehrkosten führen wird – somit auch zu Mehrkosten für die Anwohner“, heißt es in dem Antrag, den die CDU in der nächsten Ortsratssitzung Anfang Juni einbringen wird. Der möglichen Vorgehensweise, sich lediglich auf Absprachen mit den Baufirmen zu verlassen und auf eine entsprechende Beschilderung zu verzichten, steht die CDU-Ortsratsfraktion Fischbeck kritisch gegenüber. „Es muss davon ausgegangen werden, dass Absprachen in der Praxis nur halbherzig beziehungsweise gar nicht beachtet werden“, so Kipp. Nur durch eine verkehrsrechtliche Beschilderung ist ein Rechtsanspruch gegeben und die Einhaltung zu gewährleisten. Denn nur mit einer verkehrsrechtlichen Beschilderung seien das Ordnungsamt und die Polizei bei Verstößen handlungsfähig.



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