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Nicht überall darf Feuerwerk gezündet werden – in Hessisch Oldendorf gibt es klare Vorgaben

Wenn es zu Silvester knallt und zischt

Hessisch Oldendorf. Seit 2010 ist es verboten, in unmittelbarer Nähe von Fachwerkhäusern Pyrotechnik wie Silvesterfeuerwerk abzubrennen. Das schreibt das Sprengstoffgesetz vor. Dort ist unter anderem auch klar vorgegeben, dass das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern nicht nur aus Gründen des Lärmschutzes, sondern auch des vorbeugenden Brandschutzes verboten ist. Ganz konkret wurden innerhalb Hessisch Oldendorfs bereits im letzten Jahr Bereiche festgelegt, in denen aus diesen Gesichtspunkten ein generelles Abbrennverbot gilt. Das sind im Stadtgebiet neben den im Gesetz aufgeführten Einrichtungen insbesondere:

veröffentlicht am 30.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:38 Uhr

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Stadtteil Hessisch Oldendorf: Im gesamten Bereich der Innenstadt, begrenzt im Süden, Westen und Osten durch den Münchhausenring und im Norden durch den historischen Wallgraben, darf kein Silvesterfeuerwerk abgebrannt werden. Zusätzlich gilt dies auch im Kreuzungsbereich des neuen Kreisels Lange Straße/Münchhausenring/Welseder Straße/Mühlenbachstraße in einem Umkreis von 75 Metern.

Stadtteil Fischbeck: Der gesamte Bereich um das Stift Fischbeck ist feuerwerkfreie Zone. Der Bereich wird begrenzt im Süden durch die Ringstraße, im Norden durch Sommerweg und Paschenburg bis zur Einmündung „Am Schmäling“, im Westen durch die Abteistraße und den Kötner Weg sowie im Osten durch die Poststraße.

Die Stadt Hessisch Oldendorf weist mit allem Nachdruck auf diese Bestimmungen hin und appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, diese Regeln auch einzuhalten, die nicht nur in den genannten Gebieten gelten, sondern natürlich auch in den alten Dorfkernen bei einer entsprechenden Bebauung. Dabei geht es nicht nur um den Schutz der Gebäude. Auch der Tierschutzgedanke spielt nach Angaben der Stadt eine Rolle. Das gilt insbesondere dort, wo wie am Westende der Langen Straße in Hessisch Oldendorf in Siedlungsnähe noch Nutztierhaltung betrieben wird, da für die Tiere der Lärm eine erhebliche Störung bedeutet, unterstreichen die Verantwortlichen der Stadt.

Die „unmittelbare Nähe“ ist dabei abhängig vom verwendeten Feuerwerkskörper. Bei Böllern kann nach ihren Angaben davon ausgegangen werden, dass ein Schutzabstand ausreichend ist, der gerade außerhalb der Wurfweite liegt. In der Regel ist die Wurfweite mit nicht viel mehr als etwa 25 bis 30 Meter anzunehmen.

Bei den Silvesterraketen ist von höheren Reichweiten und entsprechenden Brandgefährdungen auszugehen. So wurde jetzt bei hochsteigenden Feuerwerksraketen ein Abstand von 200 Metern als Regelmindestabstand zu Reetdach- und Fachwerkhäusern zugrunde gelegt.red



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