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Besitzer des Süntelhofs laden zum ersten Hutkonzert ein / „Wir haben uns einen Traum erfüllt“

Wenn das Wohnzimmer zur Rockbühne wird

HADDESSEN. „Ein Fremder ist ein Freund, den man noch nicht kennt“, sagt Klaus Peters und genau aus diesem Grund öffnet er gemeinsam mit seiner Frau Katrin Hilpert die Tür auch für Fremde zu einem ersten Wohnzimmerkonzert auf dem Süntelhof in Haddessen.

veröffentlicht am 14.01.2019 um 16:25 Uhr

Katrin Hilpert und Klaus Peters bei den letzten Vorbereitungen für das erste Hutkonzert, das am 19. Januar stattfindet. Foto: bj

Autor:

Barbara Jahn
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Im August 2018 hat Peters den rund zweihundert Jahre alten Hof erworben und seither hat das Paar so manchen Handschlag getan und viel Geld investiert. „Unser Ziel ist der historische Rückbau des alten Hofes. Da erlebt man so manche Überraschung und entdeckt viele Kostbarkeiten unter Putz, Farbe und Wandverkleidungen. Nun sind wir innen fertig und freuen uns auf das Konzert“, erzählen sie. Währenddessen zeigen Hilpert und Peters im geräumigen Wohnraum den Platz, an dem am kommenden Sonnabend, 19. Januar, um 19.30 Uhr „Dimi on the rocks“ (Dimitrios Kassiouris) sitzen wird. Der Grieche ist Songwriter, Lebenskünstler und Rock’n‘Roller, wie er im Buche steht. Der Vollblutmusiker lebt von der Musik und unterstützt Obdachlose. „Wir veranstalten das Ganze als ,Hutkonzert‘, will heißen: Der Musiker spielt ohne Gage, er gibt das, was freiwillig in den Hut geworfen wird, an Obdachlose weiter“, erklärt Klaus Peters. Sie seien neugierig, wie das Wohnzimmerkonzert ankommen wird, haben sie doch im bayrischen Landshut gute Erfahrungen mit derartigen Kulturveranstaltungen gemacht. „

Der Musiker spielt ohne Gage, er gibt das, was freiwillig in den Hut geworfen wird, an Obdachlose weiter.

Klaus Peters, Besitzer des Süntelhofs

Dort haben wir bis vor zwei Jahren gelebt, aber dann wollten wir nach Hause, hatten Heimweh nach dem Norden“, lachen die gebürtige Münsteranerin und ihr in Paderborn geborener Ehemann.

Als sie durch die Hofeinfahrt an der Hannebreite in Haddessen gefahren seien, hätten sie gewusst „das machen wir“, erinnern sich beide. „Es ist das Abenteuer unseres Lebens“, sagt der Unternehmensberater, der jede freie Minute der Renovierung des Hofes widmet. Gemeinsam mit seiner Ehefrau hält er nach historischen Baustoffen Ausschau, sucht und findet überzeugende Lösungen, wenn die alte Bausubstanz wieder eine Überraschung parat hält.

„Wir haben uns einen Traum erfüllt, haben Spaß daran, sind im Dorf angekommen“, lächeln sie und das nimmt man ihnen ab. Spätestens in dem Moment, wenn Klaus Peters sagt: „Wir sind ein Paradebeispiel für Integration, wir sind nämlich neuerdings im Vorstand der DLRG Haddessen.“



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