weather-image
28°
Prävention trotzdem wichtig

Weniger Wohnungseinbrüche in Hessisch Oldendorf

Eine Nachricht, die für ein gutes Gefühl sorgt: Die Polizeidienststelle Hessisch Oldendorf verzeichnet rückläufige Fallzahlen. „Das Straftatenaufkommen geht zurück“, bestätigt Dienstellenleiter Wolfgang Römer.

veröffentlicht am 02.02.2018 um 13:06 Uhr

Die gute Nachricht: Es hat in 2017 weniger Wohnungseinbrüche im Stadtgebiet gegeben. Foto: PIXABAY
Karen Klages

Autor

Karen Klages Reporterin zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

HESSISCH OLDENDORF. Auch, wenn die Statistik des vergangenen Jahres noch nicht vorliegt, so stellt der Polizeihauptkommissar fest, dass es weniger Wohnungseinbrüche gegeben habe als noch im Jahr davor. In 2016 hatte die Zahl im Stadtgebiet zugenommen. Die jetzige Entwicklung sei daher beruhigend, da gerade Wohnungseinbrüche oft schlimme und teils langwierige Folgen für die Geschädigten haben. Die Polizei setzt daher auf Prävention: „Bei diesen Veranstaltungen stellen Sicherheitsexperten Alarmsysteme und andere technische Möglichkeiten vor“, erklärt Römer. Dass in Fischbeck, wo eine solche Präventionsveranstaltung nach mehreren Einbrüchen im Ort stattgefunden hatte, nur zehn interessierte Bürger kamen, um sich zu informieren, „hat mich erschrocken“, wie Bürgermeister Harald Krüger zugibt. In Hessisch Oldendorf sei hingegen die Präventionsveranstaltung im vergangenen Jahr gut besucht gewesen.

Bei Einbruchsserien wie in den Gewerbegebieten oder bei aufgebrochenen Pkw, aus denen gezielt Technik gestohlen worden sei, seien „spezialisierte Täter“ am Werk gewesen. „Wir tun, was uns möglich ist, und haben schon viel Manpower auf die Straße gebracht“, betont Römer, der eine Dienststelle mit 13 Mitarbeitern betreut, von denen drei in diesem Jahr in den Ruhestand gehen. „Ich gehe davon aus, dass mindestens zwei Kollegen ersetzt werden“, so Römer, der einen Neuzugang im April begrüßen wird. Diese Nachricht hört Bürgermeister Krüger gern; ist ihm doch dran gelegen, dass die Polizeidienststelle hier rund um die Uhr besetzt wird. Aufgrund der Strukturen bei der Polizei bleibe dies allerdings ein Wunschdenken.

Bei Großveranstaltungen wie dem Felgenfest, dem VW-Veteranentreffen und dem Karnevalsumzug könne die Polizei dennoch das nötige Maß an Sicherheit gewährleisten. Das närrische Großereignis wird in diesem Jahr pausieren – die Auflagen im Rahmen des Sicherheitskonzepts kann der ausrichtende Verein, der OCC `72, nach eigenen Angaben wirtschaftlich und personell nicht erfüllen. Zudem haben zu viele Umzugsteilnehmer aufgrund der erforderlichen Sicherheitsbestimmungen abgesagt. „Dabei gibt es die Bestimmungen schon seit Jahren“, so Römer. Aufgrund der Vorkommnisse im vergangenen Jahr, als die Leitstelle einen Großeinsatz auslösen musste, hatte die Stadt den Veranstalter um ein angepasstes Sicherheitskonzept gebeten. „Wir sind bei unseren Treffen im Vorfeld zu kostengünstigen und unbürokratischen Ergebnissen gekommen“, berichtet Römer. Die Ansprüche zu erfüllen, sei in seinen Augen machbar gewesen.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare