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Saison der historischen Feste im Sonnental ist eröffnet

Weniger Gäste – Kirmes leidet unter Pflasterfest

Fuhlen. Der Anfang der Kirmesfeste im Sonnental ist gemacht, doch dieser war nicht so, wie es sich die Kirmesburschen in Fuhlen vorgestellt haben. Es kamen wesentlich weniger Jugendliche und Erwachsene zu den extra für sie vorbereiteten Festveranstaltungen. „Nur knapp eintausend“ junge Menschen bei der Disco im Festzelt, keine 400 Gäste beim Tanzabend. Kirmesvater Philipp Schumann hat eine Erklärung: „Es liefen zu viele Veranstaltungen parallel, vor allem das Pflasterfest in Hameln hat uns wehgetan.“ Weniger Gäste, doch der Stimmung tat es keinen Abbruch, die gekommen waren, feierten im Zelt an der Echternstraße ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden.

veröffentlicht am 26.08.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 14:21 Uhr

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Autor:

Barbara Jahn-Deterding
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„Beim Kirmesumzug trage ich grundsätzlich eine Sonnenbrille, nicht nur weil es cooler aussieht“, bekannte Heiner Poock, kurz bevor sich der Tross in Bewegung setzte. Vor allem den Kirmesburschen sieht man an, dass sie seit Tagen auf den Beinen sind, kaum Schlaf bekommen haben. Die unverheirateten Männer haben vor und während der historischen Feste viel zu tun. Während die Fuhlener jetzt Bilanz ziehen, stecken die Heßlinger in der Vorbereitung. In 14 Tagen wird im Dorf der sieben Mühlen Kirmes gefeiert. Und dann sind die Rumbecker Anfang Oktober an der Reihe. In diesem Jahr ist es zum 454. Mal, dass in den drei Dörfern des Fuhlener Kirchspiels zur Kirmes eingeladen wird. Es sind Feste, bei denen Mitmachen für die Dorfbewohner Ehrensache ist. Doch die historischen Feste unterliegen auch Veränderungen, das Programm wird darauf abgestellt, damit das von alters her Gewachsene interessant bleibt. So sind vor Jahren die Discoveranstaltungen dazugekommen, als die traditionellen Tanzabende junge Leute nicht mehr anlockten.

In Fuhlen wird seit mehr als einem Jahrzehnt eine Kirmeskönigin vorgestellt, die sich im Wettbewerb den Titel erkämpfen muss. In diesem Jahr fährt Nina Meyer im offenen Auto beim Kirmesumzug mit. Mit den Ehrendamen wird sie selbstverständlich bei den Kirmesfeiern in den Nachbarorten dabei sein. Und noch etwas macht die Kirmes in den drei Sonnentalorten interessant. Und wieder kommt die Idee aus Fuhlen: der Wettkampf der Vereine.

Mit dabei sind neben den Kirmesburschen aus dem Sonnental auch die Mannschaft des TSV, der Feuerwehr und der Kriegerkameradschaft Fuhlen sowie die Dorfjugend Lachem. Beim Wikinger-Schach überzeugen die Mitglieder der Kriegerkameradschaft. Gespannt darf man sein, welches Spiel sich die Heßlinger für ihren Wettkampf in der übernächsten Woche ausdenken.

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  • Nina Meyer ist Fuhlens neue Kirmeskönigin. bj (2)

Geblieben ist der Rundmarsch der Kirmesburschen, mit denen sie eine Woche vor der großen Feier die Dorfbewohner zum mehrtägigen Fest einladen. Auch die Kirmesumzüge gehören zum historischen Spektakel. Vor allem in den Jubiläumsjahren sind diese noch größer und bunter. Zu den Festen im Sonnental gehören auch der Autoscooter und die Buden auf den Festplätzen. Die Junggesellen in Heßlingen machen sich im kommenden Sonnabend auf den Weg zum „Inlohe tor Kermes“. Kirmesvater Patrick Schaper trifft sich mit seinen Burschen um 13.45 Uhr. Von dort aus geht es auch nach Klein Heßlingen und Friedrichsburg, um für den Besuch der Kirmes einzuladen, die eine Woche später gefeiert wird.



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