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Holger Jendrolliks Haus ist aufwendig geschmückt und beliebtes Fotomotiv

Welch ein Glanz durchbricht die Nacht …

Pötzen. Wer dieser Tage durch Pötzen fährt, kann sich schon einmal auf einen kleinen Stau einrichten. Am Haus von Holger Jendrollik halten jeden Abend etliche Autofahrer an. Der Grund: Das Einfamilienhaus ist vom Giebel bis zum Vorgarten mit großer, funkelnder Weihnachtsbeleuchtung geschmückt.

veröffentlicht am 23.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 07:21 Uhr

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„Ich mache das jedes Jahr“, sagt Jendrollik. Schon Mitte November hat er damit angefangen. An den Wochenenden oder abends nach der Arbeit stieg er auf die Leiter und dekorierte, staffierte und zog Kabel. 400 Meter Lichterketten hängen nun unterm Giebel, um die Fenster und die Tür. Jendrollik schmückt sein Haus seit zehn Jahren – immer allein. „Das ist mir lieber, als wenn mir jemand reinpfuschen würde.“ Schon als Kind begeisterte er sich für die vielen bunten Lichter, die während der Weihnachtszeit überall leuchten. Als er schließlich aus der Mietwohnung – „da hatte ich nur eine Lichterkette und drei Pyramiden im Fenster“ – ins Eigenheim zog, fing der Wahnsinn richtig an. „Jedes Jahr kommt was Neues dazu“, sagt er. In diesem Jahr ist er besonders stolz auf sein neues leuchtendes Rentier, das den Kopf bewegen kann.

Sobald am ersten Advent die Lichter angehen, kommen Freunde und Bekannte vorbei, um sich das Spektakel anzusehen. Und damit es nicht langweilig wird, sieht das Haus auch jedes Jahr anders aus. Eins bleibt jedoch immer gleich: „Meine Frau mag keine bunten Lichter, sie möchte lieber alles in Weiß.“ Jendrollik freut es, wenn er mit seinem Werk auch anderen eine Freude machen kann, sagt er. „Etwa drei Tage nach Neujahr kommt das ganze Zeug dann wieder ab, außer der lange Leuchtschlauch unterm Giebel, der bleibt dran“, so Jendrollik. Bedenken wegen der Stromrechnung hat er nicht, denn er hat „vor zwei Jahren begonnen, alles auf LED“ umzustellen. Im nächsten Jahr will Jendrollik sogar noch das Haus nebenan mitbeleuchten. „Das gehört meiner Schwiegermutter – und bis jetzt ist da nicht viel Dekoration.“ Seine Vorbilder sind die fast komplett in Weihnachtsschmuck gehüllten Häuser in den USA.



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