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Ortsrat beschließt: Stadtrat soll über Maßnahmen entscheiden

Weitere Schäden befürchtet

FISCHBECK. Es gibt nur noch wenige Straßen im Hessisch Oldendorfer Stadtgebiet, die nicht endausgebaut sind. Dazu gehören die Straße „Auf der Bülte“ und „Bültewinkel“ in Fischbeck. Bereits 2008 sollte der Endausbau erfolgen. Dieser wurde jedoch verschoben, da es für den Ausbau einer anderen Straße im Stiftsdorf Zuschüsse gab, wie Dirk Adomat erklärt. Die CDU-Ortsratsfraktion hat die Stadtverwaltung gebeten, zu prüfen, welche konkreten Maßnahmen unternommen werden können, um die beiden Straßen vor weiteren Schäden durch Baufahrzeuge während der Bauphase im Neubaugebiet „Erweiterung Bültewinkel“ zu schützen.

veröffentlicht am 14.06.2019 um 16:44 Uhr
aktualisiert am 14.06.2019 um 20:20 Uhr

Die Straße „Auf der Bülte“ ist in einem schlechten Zustand, der Endausbau soll erfolgen, wenn die meisten Häuser im Baugebiet „Erweiterung Bültewinkel“ stehen. Foto: pj

Autor:

PETER JAHN
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Im Erschließungsvertrag für das Neubaugebiet „Erweiterung Bültewinkel“, der vom Verwaltungsausschuss noch abgesegnet werden muss, ist geregelt, dass der Erschließungsträger durch Beschilderung darauf hinweist, dass die Zufahrt zum Neubaugebiet über die Straße „Paschenburg“ erfolgt. Da jedoch die Straße „Auf der Bülte“ und „Bültewinkel“ uneingeschränkt für den Verkehr gewidmet sind, können bestimmte Verkehrsarten nicht ausgeschlossen werden, heißt es aus dem Rathaus. Die Mitglieder der CDU-Ortsratsfraktion befürchten, dass während der Bauphase Mitarbeiter auswärtiger und somit nicht ortskundiger Baufirmen mit Baufahrzeugen dem Navi folgen und somit über den „Bültewinkel“ zu den Baustellen fahren. Dass diese Straßen und die Straße „Auf der Bülte“ endausgebaut werden sollen, wenn die Häuser im Baugebiet „Erweiterung Bültewinkel“ stehen, sei nur ein schwacher Trost. Die Straßen würden durch die Belastung erheblich in Mitleidenschaft gezogen, was eine große Einschränkung für die Anwohner bedeute, sagen die Christdemokraten. Ebenfalls sei zu erwarten, dass der Endausbau der beiden Straßen durch weitere Schäden zu Mehrkosten führen wird – somit auch zu Mehrkosten für die Anlieger.

Sich lediglich auf Absprachen mit den Baufirmen zu verlassen und auf eine entsprechende Beschilderung zu verzichten, ist der CDU-Ortsratsfraktion zu wenig. Auch im zuständigen Amt im Hessisch Oldendorfer Rathaus weiß man um den schlechten Zustand der beiden Straßen, und „dass Schwerlastkraftverkehr die Fahrbahn so schädigen kann, dass noch vor dem Endausbau der beiden Straßen erhebliche Reparaturmaßnamen erfolgen müssen, damit die Anlieger weiterhin zu ihren Grundstücken gelangen können. Zur Vermeidung von weiteren Straßenschäden ist es rechtlich zulässig, eine Gewichtsbeschränkung anzuordnen. Seitens der Verwaltung ist eine Gewichtsbeschränkung auf 7,5 Tonnen mit dem Zusatz ,Müllfahrzeuge frei‘ angedacht. Die Entscheidung darüber trifft die Verkehrskommission (Vertreter der Polizei, des Straßenbaulastträger und der Straßenverkehrsbehörde) bei der Verkehrsschau am 18. Juni“.

„Die in Aussicht gestellte Maßnahme ist schön und gut – bringt aber herzlich wenig, wenn es am Ende nicht dazu kommt“, erklärt der Christdemokrat, Michael Kipp. „Mir ist es sehr wichtig, dass wir – der Ortsrat – uns nicht nur auf die in Aussicht gestellten Maßnahmen verlassen.“ Ebenso wie Kipp und die Christdemokraten sehen es die Politikerinnen und Politiker von SPD und Bündnis 90/Die Grünen, und so wird der Antrag nach einmütiger Entscheidung an den Stadtrat weitergereicht.



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