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Hessisch Oldendorfer möchten Kontakt zu einer niederländischen Kommune vertiefen

Weitere Partnerschaft angestrebt

HESSISCH OLDENDORF. Zu den Niederlanden hat Hessisch Oldendorf historisch bedingte Verbindungen: Um den Kontakt in die Niederlande aufrechtzuhalten und zu stärken, beantragt die Ratsgruppe aus SPD und Grünen nun, eine Städtepartnerschaft mit einer Kommune in einer der holländischen Nord-Provinzen anzustreben.

veröffentlicht am 12.06.2019 um 14:35 Uhr
aktualisiert am 12.06.2019 um 20:10 Uhr

Eine Partnerschaft mit Gransee in Brandenburg gibt es schon; sie ist auf Verwaltungsebene nach der Wende entstanden. Der Wunsch jetzt nach einer weiteren Partnerschaft mit den Niederlanden soll aus den Verbänden und Vereinen entstehen und vor allem d
Jens Spickermann

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Jens Spickermann Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Während des Kalten Krieges waren hier Soldaten aus dem westlichen Nachbarland stationiert. Daraus sind Freundschaften und persönliche Beziehungen entstanden. Um die Verbindungen in die Niederlande aufrechtzuhalten und zu stärken, beantragt die Ratsgruppe aus SPD und Grünen nun, eine Städtepartnerschaft mit einer Kommune in einer der niederländischen Nord-Provinzen anzustreben.

Gruppensprecher Dirk Adomat (SPD) sieht in einer solchen Partnerschaft die Möglichkeit, insbesondere bei Jugendlichen den europäischen Gedanken zu stärken. „Nur, wenn man sich kennt, kann man sich verstehen“, meint Adomat. Die Stadt soll laut dem Antrag der Ratsgruppe ein Konzept entwickeln und prüfen, in welcher Form ein Austausch in politischer, kultureller, sportlicher und wirtschaftlicher Hinsicht realisiert werden könnte. Die Partnerschaft schließlich mit Leben zu füllen, soll laut Adomat aber den Bürgern und Vereinen obliegen.

„Gibt es bestehende Verbindungen, auf die man aufbauen kann?“ Das sei die entscheidende Frage. „Ich könnte mir vorstellen, dass es noch viele Beziehungen Richtung Niederlande gibt“, sagt der Sozialdemokrat. Zwar haben SPD und Grüne noch keine bestimmte Stadt als möglichen Partner ins Auge gefasst. Suchen wollen sie aber in den nordniederländischen Provinzen. Zu denen unterhalte nämlich Niedersachsen als Bundesland bereits enge Kontakte, erklärt Adomat. Besonders attraktiv könne so eine Partnerschaft auch für Schulen sein, die bisher für Fahrten nach Großbritannien von EU-Fördermitteln profitierten. Durch den Austritt aus der EU werde es für solche Fahrten künftig wohl Finanzierungsprobleme geben, meint Adomat. Deshalb könnten Besuche in den Niederlanden eine gute Alternative darstellen. Die Partnerschaft könne aber nur funktionieren, wenn Vereine und andere Gruppen daran Interesse zeigen. „Wenn die Vereine abwinken, dann ist die Idee erledigt“, sagt Adomat. Diskutiert wird der Vorstoß von Grünen und SPD in der Ratssitzung am Donnerstag, 13. Juni. Wie die anderen Fraktionen zu der Idee stehen, ist noch unklar. Man werde sich eine Meinung dazu bilden, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Karlheinz-Gottschalk.



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