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Stadt baut mit Kreissiedlungsgesellschaft / Mit neuer Gruppe erfüllt Hessisch Oldendorf Zielvorgabe des Bundes

Weitere Krippenräume entstehen in Hemeringen

Hemeringen (pj). Eigentlich sollte eine Kinderkrippe in der ehemaligen Schule in Fuhlen eingerichtet werden, doch dann kam ein Angebot vom Landkreis, das nicht abgelehnt werden konnte. Es können noch Zuschüsse abgerufen werden, die andere Städte und Gemeinden in Hameln-Pyrmont nicht für die Einrichtung von Plätzen für die unter Dreijährigen aufgebraucht haben. In Hemeringen bestehen beste Voraussetzungen, um die Bedingungen zu erfüllen. Die bestehenden Gebäude von Kindergarten und Krippe können in Modulbauweise erweitert und der Anbau im kommenden Jahr fertiggestellt werden.

veröffentlicht am 22.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 11:41 Uhr

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Für die Politiker geht es jetzt um die Entscheidung, soll im Süden oder im Norden erweitert werden? Beides ist möglich, im Süden wären die Baukosten niedriger, die Folgekosten aber deutlich höher. Die Mitglieder des Ausschusses für Bau, Umwelt und Feuerschutz sowie des Ausschusses für Schule, Familie und Sport, die gemeinsam tagten, entschieden sich einstimmig für den Bau auf der Nordseite. Für Bürgermeister Harald Krüger war es selbstverständlich, dass man versucht, das Angebot des Kreises zu nutzen. „Unser Leitziel ist: eine soziale Stadt. Da muss man in die Zukunft investieren. Die Zielvorgabe ist für 35 Prozent der Kinder Plätze vorzuhalten, mit der Krippengruppe in Hemeringen erfüllen wir diese Vorgabe – darauf sind wir stolz, das bringt einen Wohnstandortvorteil für unsere Stadt“, betont Krüger.

Für den rund 392 000 Euro teuren Anbau in Hemeringen haben sich die Hessisch Oldendorfer die Kreissiedlungsgesellschaft Hameln-Pyrmont ins Boot geholt. Die Pläne erstellen die Architekten Riemer und Niemeier aus Bad Münder. Es werden diesmal alle Gewerke „auf einmal ausgeschrieben, bei der Vergabe wissen wir dann die genauen Kosten“, erklärt Bürgermeister Krüger. Und er fügt an: „Ich möchte nicht noch ein drittes Mal erleben, dass die Kosten steigen“, betont das Stadtoberhaupt. Dies war beim vorangegangenen Bau der Kinderkrippen in Hemeringen und am Hessisch Oldendorfer Rosenbusch der Fall.

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