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Adventliches Wochenende im Stift Fischbeck mit 39 Verkaufsständen und dem Nikolaus

Weihnachtszauber in der Reithalle

Fischbeck. Mit seinem ganz eigenen Charme, der Mischung aus Traditionellem und Modernem, begeistert der Weihnachtszauber im Stift Fischbeck jedes Jahr aufs Neue die vielen Besucher von nah und fern. Im einzigartigen Ambiente der Reithalle reiht sich ein festlich geschmückter Stand an den anderen: Tiffany-Fensterbilder, Schallplatten-Uhren, Puppen, afrikanisches Kunsthandwerk, Arbeiten aus der Werkstatt des Taubblindenwerks, Gestricktes, Gesticktes oder Genähtes – all das spiegelt sich in den glänzenden Augen derjenigen wider, die in die farbenfrohe Welt des Weihnachtszaubers eintauchen.

veröffentlicht am 08.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 09:41 Uhr

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Autor:

Anette Hensel
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„Ich weiß nicht, welchen Stein ich nehmen soll, hier sind so viele“, meint Timm (7), bis er für seine Sammlung ein „cooles“ Exemplar entdeckt. Mitten im Trubel zieht ein Goldschmied seelenruhig Perlen auf Naturseide auf, unweit von ihm formt Brian Boyer in sekundenschnelle Luftballontiere. Bewundernde Blicke ernten die in Baumwurzeln eingearbeiteten Krippen oder die witzigen Türstopper-Gänse. Am Stand des Stifts gibt es Karten, Kalender und Frau Ranks Rosmarin-Kekse, an anderen Ständen Honig, Likör und Marmeladen, Glühwein, Tschai und Crèpes, Popcorn, Mandeln und Kakao und vom DRK köstliche Torten.

Während Kindergartenkinder und Grundschüler im Freien, eingerahmt von Buden, Weihnachtslieder vortragen, weilt kein geringerer als der Heilige Nikolaus, Bischof von Myra, unter den Zuschauern. Sichtlich angetan vom Gesang verteilt er am Samstag an alle Kinder eine Süßigkeit – schließlich ist ja heute Nikolaus-Tag.

Auf die Idee mit dem Weihnachtszauber, den die Dorfgemeinschaft zum zehnten Mal veranstaltet, kam einst Brigitta Hentze; seither ist sie für die Aufteilung der 39 Stände verantwortlich. Sie selbst betreibt einen der Stände mit Seifen und Weihnachtsdeko. Dort ist sogar ein Kamin aufgebaut – wenn auch nur aus Pappmaché. „Eigentlich ist in den zehn Jahren alles so geblieben: Es ist von allem etwas da, vielleicht etwas mehr Schmuck als früher, da vor einem Jahr ein paar alte Hasen ausschieden und Jüngere nachrückten“, erklärt sie.

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  • Die verschiedenen Marmeladen konnte man probieren.
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  • Karin Gockel verkaufte selbst gemachten Schmuck.

Zum allerersten Mal dabei ist Karin Gockel, die selbst gemachten Schmuck verkauft,den sie wunderschön um Kronen herum ausgelegt hat. „Mir macht es großen Spaß, Schmuck zu designen, das ist einfach aus einem Hobby heraus entstanden“, erzählt die Langenfelderin und betont, wie angetan sie sei von der „sehr schönen Atmosphäre beim Weihnachtszauber.“

Für musikalische Unterhaltung sorgen außer den Kindern Posaunenchor und Männergesangverein aus Fischbeck, die Trommelgruppe KEIZU aus dem Speckertal und die Jagdhornbläser Hessisch Oldendorf. Mit Weihnachtsmusik zum Zuhören und Mitsingen mit Prof. Hans-Christoph Becker-Foss (Orgel) und der Jugendkantorei Hameln klingt in der Stiftskirche ein zauberhaftes Wochenende aus.

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