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Erlös des Adventsmarktes fließt in Geräte zur spielerischen Förderung kleiner Kinder

Weihnachtsgeschenk aus Zersen

Zersen/Hameln. Gemeinhin gilt die 13 nicht als Glückszahl. Für die „Frühförderung & Beratung Hameln-Pyrmont“ aber ist der Erlös des 13. Zersener Weihnachtsmarktes ein ausgesprochener Glücksfall. „Wir haben 2367,54 Euro als Spende an die Einrichtung in der Hermannstraße 1 übergeben können. Nun sind wir gekommen, um uns anzuschauen, was mit diesem Geld angeschafft wurde“, sagt Irene Knoche.

veröffentlicht am 29.02.2016 um 20:06 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:57 Uhr

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Autor:

Barbara Jahn-Deterding
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Gemeinsam mit 13 weiteren Mitgliedern des Teams, das jährlich den Weihnachtsmarkt im Hohensteindorf vorbereitet, steht sie vor der Sinnes-Aktiv-Wand und beobachtet, wie begeistert die Zwillingsschwestern Lena und Lara (6 Jahre) dort spielen. „An dieser Wand kommen die Kinder einfach nicht vorbei. Der Aufforderungscharakter ist enorm hoch“, sagt Mechthild Kleine-Viotto. Die Leiterin der Frühförderung – eine Einrichtung der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland – erklärt: „Spielerisch werden hier die visuelle Wahrnehmung und die Auge-Hand-Koordination geschult.“ Für sie und ihre 13 Kolleginnen sei die großzügige Spende ein Glücksfall. „Wir haben auch eine Kindertrommel von Marimba und Klangschalen angeschafft. Und wir haben sogar noch Geld, das wir noch nicht ausgegeben haben“, erzählt sie den Gästen. Dass sich auch dafür Verwendung findet, ist aber wohl angesichts der vielfältigen Angebote und Aufgaben der Frühförderung keine Frage.

„Wenn Eltern den Eindruck haben, dass sich ihr Kind anders entwickelt als andere Kinder, oder wenn Ärzte oder Pädagoginnen aus Kindertagesstätten bei ihrem Kind eine Entwicklungsverzögerung oder Behinderung vermuten, dann kann der Weg in die Frühförderung der richtige sein“, führt Mechthild Kleine-Viotto aus. Das Kind werde bei der Früherkennungsstelle an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin untersucht. „Eine mögliche Maßnahme ist die gezielte individuelle, auf den Entwicklungsstand und das Verhalten des Kindes abgestimmte Förderung bei uns im Haus, im Kindergarten oder bei Hausbesuchen“, so die Pädagogin. Jährlich nehmen im Landkreis Hameln-Pyrmont 80 bis 100 Eltern das Angebot der Frühförderung für ihre Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren an. Nicht nur Elke Diederichs, die den Kontakt zur Leiterin der Frühförderung hergestellt hat, auch die anderen Aktiven beim Weihnachtsmarkt sind davon überzeugt, dass „es richtig war, das Geld dieser Einrichtung zukommen zu lassen“.

Gespannt sind die Beteiligten in Zersen, ob es im Dezember gelingen wird, die höchste Spendensumme der letzten 13 Jahre noch zu toppen. Und welche Einrichtung für junge Menschen dann profitieren wird.



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