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Nunmehr bereits 13. Auflage des Festes im Stift Fischbeck

Wegweiser zum Weihnachtszauber steht

FISCHBECK. Das lässt sich Katrin Woitack nicht nehmen. Die Äbtissin des Stifts klettert persönlich auf die Leiter, um den ersten Stern am großen Tannenbaum aufzuhängen. Dieser steht am Brunnen vor dem Torhaus und schmückt nicht nur während der Adventszeit den Platz vor der Abtei, er dient auch für die Besucher des Weihnachtszaubers als Wegweiser.

veröffentlicht am 05.12.2017 um 18:13 Uhr

Die Äbtissin des Stifts klettert persönlich auf die Leiter, um den ersten Stern am großen Tannenbaum aufzuhängen. Foto: bj

Autor:

Barbara Jahn
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„Der Baum wird von Bewohnern unseres Dorfes gestiftet, in diesem Jahr von Familie Becker in der Höfinger Straße“, sagt Brigitta Hentze, die seit Jahren zum Organisationsteam des Fischbecker Weihnachtszaubers gehört.

Mitglieder des Heimatvereins und des Männergesangvereins Fischbeck haben den Baum gefällt, zum Stiftsgelände transportiert und mit einem großen Kran aufgestellt. Auch beim 13. Fischbecker Weihnachtszauber ist Brigitta Hentze die Ansprechpartnerin der Aussteller und freut sich: „Es sind tatsächlich auf den letzten Drücker noch zwei Ausstellerinnen auf mich zugekommen“. Damit ist garantiert, dass wie in den Vorjahren eine Vielfalt an den Ständen in der aufwendig dekorierten Reithalle die Besucher begeistern und zum Kauf verlocken wird. Von modischen Accessoires bis zu zauberhaften Dekorationsartikeln reicht das Angebot und so manches Weihnachtsgeschenk dürfte bei dieser Gelegenheit erworben werden.

Mehr als einhundert Torten werden für die zwei Tage von fleißigen Bäckerinnen gestiftet.

Brigitta Hentze, Organisationsteam

Die Besucher aus fern und nah können sich am Samstag, 9. Dezember, und am Sonntag, 10. Dezember, von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm unterhalten lassen. „Bereits zum 13. Mal dabei sind die Mädchen und Jungen der Fischbecker Kindergärten und die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Fischbeck“, sagt Renate Gruppe, die gemeinsam mit Brigitta Hentze die letzten Feinabstimmungen vornimmt.

Der Posaunenchor, der Männergesangverein, die Jagdhornbläser des Hegerings Hessisch Oldendorf und zum festlichen Abschluss des Weihnachtszaubers Professor Hans-Christoph Becker-Foss tragen zur Unterhaltung bei und haben großen Anteil daran, die einzigartige Atmosphäre der Veranstaltung zu schaffen.

Mitglieder der örtlichen Dorfgemeinschaft bereiten seit Monaten unter dem Vorsitz von Rosemarie Kreiensen, die als Bürgermeisterin Vorsitzende der Dorfgemeinschaft ist, den Weihnachtszauber vor. „Wir sind dankbar, dass der Reiterverein im Einvernehmen mit Äbtissin Katrin Woitack und den Damen des Kapitels auch in diesem Jahr unseren Weihnachtszauber auf dem Gelände des Stifts ermöglicht. Aber nicht nur das, die Mitglieder des Reitervereins schmücken die Halle mit einem prächtigen Kranz und das Kapitel ist mit einem eigenen Stand vertreten“, erklärt Brigitta Hentze. Ins Leben gerufen wurde der Weihnachtszauber vor 13 Jahren, um die Dorfbewohner näher zusammenzubringen. Alte und junge Fischbecker sollten gemeinsam feiern, solche die schon immer hier Leben und Neubürger sollte die Gelegenheit geboten werden, sich kennen zu lernen. Eine Idee, die Erfolg hatte und die auch die Verbindung zu Auswärtigen schafft, für die es ein Muss ist, an den beiden Tagen in der Adventszeit aufs Stiftsgelände zu kommen.

Wie auch in den Vorjahren wird am zweiten Adventswochenende das große Kuchenbuffet ein Besuchermagnet sein. „Mehr als einhundert Torten werden für die zwei Tage von fleißigen Bäckerinnen gestiftet, der Besucher hat dann die Qual der Wahl“, weiß Brigitta Hentze. Vor der Reithalle locken der Duft von Glühwein, von Pommes Frites und Würstchen. Die Organisatoren schaffen in jeder Hinsicht beste Voraussetzungen für Gespräche mit Freunden und Bekannten in der einmaligen Atmosphäre auf dem Stiftsgelände.

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