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Klimaschutzagentur zeichnet Wettbewerbssieger aus

Wasser – schon für die Kleinsten ein großes Thema

Hessisch Oldendorf / Weserbergland. „Im Grunde sind alle Bilder Gewinnerbilder“, stellte Tobias Timm gestern Abend im Hessisch Oldendorfer Kultourismusforum fest. Der Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland lobte die „Wasser-Werke“, zu denen sich viele Nachwuchskünstler im Kindergarten- und Grundschulalter inspirieren lassen hatten. Bei dem kreisweiten Umwelt-Wettbewerb „Wasser – das Lebenselixier“ wurden Esther Mapy Palomeque Valencia und Anastasia Radulovic als Sieger gekürt. Hinter den beiden Fünfjährigen aus Hamelns Kita „Altstadtmäuse“ erreichte Lenya Görling (9) aus Hessisch Oldendorfs Grundschule am Rosenbusch den zweiten Platz, der fünfjährige Moritz Knoche aus dem Kindergarten Zersen landete auf dem dritten Rang.

veröffentlicht am 16.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:41 Uhr

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Die knapp 100 Gäste beklatschten nicht nur die einfallsreichen Sieger und ihre originellen Bilder, sondern erlebten auch ein kleines Adventsfest mit Bastelaktionen, Klimaschutzfee und Weihnachtsmann. Fantasievolles, Kreatives, Hintergründiges, Eindrucksvolles, Bewegendes hätten die Mädchen und Jungen im Rahmen des Wettbewerbs eingereicht, lobte Timm. Der Jury, zu der neben Medien- und Kunstschulvertretern auch Umweltakteure sowie kommunale Spitzen zählten, sei es „sehr schwergefallen, eine Auswahl zu treffen“.

„Wasser ist nicht überall ein solch selbstverständliches Gut wie bei uns“, unterstrich Timm den Hintergrund für das Wettbewerbsmotto. Weltweit werde das wertvolle Gut immer mehr zum kritischen Überlebens- und Entwicklungsfaktor. „Viele Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und leiden unter unhygienischen Abwasserverhältnissen.“ Die Sensibilisierung aller Menschen für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser spiele deshalb eine große Rolle. Laut Timm befürchten die Vereinten Nationen eine verheerende Trinkwasserknappheit. Bis zum Jahr 2050 werde der Bedarf voraussichtlich um 55 Prozent steigen. Die Umweltorganisation WWF prognostiziere, aus der Wasserkrise könne eine ökologische, wirtschaftliche und soziale Katastrophe erwachsen. Bleibe es beim bisherigen Verlauf, lebten in 20 Jahren mindestens 3,5 Milliarden Menschen in wasserarmen Gebieten, die Hälfte der Weltbevölkerung. „Die zunehmende Umweltverschmutzung und die damit verbundene Klimaveränderung sind Verursacher der Missstände“, erklärte der Agentur-Geschäftsführer. Mit dem Malwettbewerb seien schon die Jüngsten für das Thema sensibilisiert und animiert worden, bewusst mit dem wertvollen Gut umzugehen.

Hessisch Oldendorfs Bürgermeister Harald Krüger betonte bei dieser Gelegenheit die gute Zusammenarbeit von Klimaschutzagentur und Kommunen. Das komme der gesamten Region zugute. Kindgerecht erklärte er die Kernideen des Umweltschutzes. Sie mündeten in den Appell: „Weniger Energie verbrauchen, erneuerbare Energien ausbauen!“



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