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Bauausschuss diskutiert drei Vorschläge eines Architekturbüros

Was wird aus der Stadthalle?

HESSISCH OLDENDORF. Fast zehn Monate ist es jetzt schon her, dass die Diskussionen um die Zukunft der Stadthalle begonnen haben. Bei der heutigen Sitzung des Bauausschusses gehen die Diskussionen, welche Umbaumaßnahmen an der Halle stattfinden könnten, um sie effektiver nutzen zu können, in die nächste Runde.

veröffentlicht am 15.10.2017 um 17:09 Uhr

Wie kann die Stadthalle am effektivsten genutzt werden? Foto: dana
Johanna Lindermann

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Johanna Lindermann Volontärin zur Autorenseite
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Zu Beginn des Jahres hatte sich eine Zukunftswerkstatt gegründet, um sich mit der Zukunft der Halle zu beschäftigen. Im August waren die Mitglieder – regelmäßige Nutzer der Halle sowie Vertreter von Politik und Verwaltung – zu einem abschließenden Treffen zusammengekommen. Bei diesem Termin stellte das beauftragte Architekturbüro „aad Vision 12“ drei Möglichkeiten vor, wie die Stadthalle für eine effektivere Nutzung umgebaut werden könnte.

Bei der ersten Variante sollen Saal und Foyer bleiben. Die große Küche wird entkernt, um dort Räumlichkeiten für Vereine zu schaffen. Möglichkeit zwei befasst sich mit der Umgestaltung des Foyers in einen Raum, den Vereine nutzen könnten. Ein kleineres Foyer würde dann im hinteren Bereich der Halle eingerichtet. Außerdem besteht die Möglichkeit, das Foyer abzureißen und ebenfalls im hinteren Bereich neu einzugliedern. Das Kellergeschoss würde bei allen drei Varianten vorerst brach gelegt. Im August hatte bei den regelmäßigen Nutzern vor allem der zweite Vorschlag Zustimmung gefunden, für den Abriss des Foyers sprach sich niemand aus. Im Anschluss sollten die Vorschläge in den Vereinen beraten werden, um herauszufinden, welche Lösung für alle Beteiligten die beste wäre.

Der Musikkorps habe sich nach der Zukunftswerkstatt „intensiv mit den final vorgestellten Möglichkeiten durch das beauftragte Architekturbüro beschäftigt“, teilt der Vorsitzende des Musikkorps, Sascha Anderten, mit. Die Mitglieder favorisierten auch weiterhin die Variante, das Foyer in den aktuellen Küchenbereich zu verlegen und das aktuelle Foyer und den ehemaligen Restaurantbereich durch Vereine zu nutzen. In Abstimmung mit dem zweiten Hauptnutzer der Halle, dem Oldendorfer Carnevals Club (OCC), habe man „eine aus unserer Sicht optimale Raumaufteilung entwickelt“, so Anderten. Nun seien die politischen Gremien gefragt.

Auch der OCC bevorzugt eine Nutzung der Halle ähnlich einem Dorfgemeinschaftshaus mit getrennten, festen Räumen für die Vereine. Diese Räumlichkeiten sollten jedoch auch für andere Veranstaltungen genutzt werden können. Gerade für Kinder sei dies eine schöne Möglichkeit. „Dafür sind wir auch bereit, Verantwortung in der Halle zu übernehmen“, sagt Vorstandsmitglied Frederike Knief.


Termin: Der Ausschuss für Bau, Umwelt-, Feuerschutz und Energiemanagement tagt am heutigen Montag um 18 Uhr im Rathaus.jli

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