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Was sich Ortsbürgermeister für 2010 wünschen

Hessisch Oldendorf (ubo). Das neue Jahr hat angefangen und die acht Hessisch Oldendorfer Ortsbürgermeister erzählten der Dewezet in persönlichen Gesprächen, welches Fazit sie aus dem Jahr 2009 ziehen, wie sie den Jahreswechsel feierten und was sie sich für die nächsten zwölf Monate wünschen.

veröffentlicht am 01.01.2010 um 16:51 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 23:41 Uhr

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 n Claus Clavey, Hessisch Oldendorf: „Das Jahr 2009 war ein halbwegs normales Jahr. Da ich im Laufe des Jahres viel unterwegs war, rückte die Familie zu Weihnachten und zum Jahreswechsel zusammen. An Weihnachten waren die strahlenden Augen unseres 2-jährigen Enkelkindes ein besonderes Erlebnis. Auch Silvester feierte die Familie gemeinsam. Nach dem obligatorischen Kartoffelsalat und Würstchen haben wir die Gesellschaftsspiele ausgepackt. Für das Jahr 2010 wünsche ich allen Bürgern einen Arbeitsplatz. Auch eine durchgehende Kinderbetreuung und eine gute schulische Ausbildung sowie eine gute Infrastruktur, stehen ganz oben auf der Wunschliste, damit sich die Bürger in unserer Stadt wohlfühlen.“
 n Otto Deppmeyer, Hemeringen/Lachem: „Das Weihnachtsfest haben wir im Kreise der Familie in Bramsche, Osnabrück und Hemeringen verbracht. Etwa an drei Tagen in drei Orten. Den Jahreswechsel feierten wir zusammen mit Freunden. Insgesamt gehören 16 Personen zu dem Kreis. Am Silvesterabend waren wir in einem Restaurant. In den ersten Jahren haben die Frauen gekocht. Doch um sie an dem Abend zu entlasten, gehen wir jetzt aus. Die anschließende Feier fand in diesem Jahr bei uns statt. In jedem Jahr ist jemand anderes dran, die Feier auszurichten. Einen großen Wunsch habe ich für 2010: Das es überall wieder aufwärtsgeht. Denn das glaube ich schon, denn ich bin Optimist.“
 n Helmut Klausing, Hohenstein: „Als Fazit kann ich aus dem vergangenen Jahr ziehen, dass wir eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Ortsräten und der Stadt hatten. Dadurch konnten wir einiges bewegen. Zu Silvester haben wir zu Hause keine besonderen Rituale und so haben wir ruhig gefeiert. Den Abend haben wir gemeinsam mit der Familie verbracht. Zuerst wurde vernünftig gegessen. Anschließend haben wir das neue Jahr begrüßt. Für die kommenden zwölf Monate wünsche ich mir, dass die Gesundheit es uns allen erlaubt, mitzumischen. Wenn die Stadt die Mittel bereitstellt, haben wir wieder ein volles Programm in unserer Ortschaft. Und wenn wir die Chancen haben etwas zu machen, werden wir sie nutzen.“
 n Friedrich Meier, Rohdental: „Das Jahr 2009 war ruhig und ohne große Ereignisse. Für unsere Ortschaft freue ich mich, dass wir Mittel für unsere Sporthalle und das Schwimmbad erhalten haben. Den Jahreswechsel feiern wir seit einigen Jahren gemeinsam mit Nachbarn. In diesem Jahr waren die Nachbarn an der Reihe die Feier zu organisieren. Dazu waren wir in einem Restaurant essen und haben auch dort gefeiert. Am Neujahrsmorgen findet ein Empfang statt, ob ich daran teilnehme, weiß ich noch nicht. Ich wünsche mir für das Jahr 2010 Frieden. Und das wir unsere Infrastruktur mit Schwimmbad und Sporthalle weiter betreiben können und die Vereine weiterhin eine gute Jugendarbeit machen können und bestehen bleiben.“
 n Hans-Hermann Beißner, Großenwieden: „Ich freue mich über das große ehrenamtliche Engagement in Großenwieden im vergangenen Jahr, mit dem wir viel erreicht haben, wie den Hochwasserschutz an der Schutzhütte. Am Silvesterabend waren wir mit Freunden essen und haben anschließend bei ihnen gefeiert. In diesem Jahr war auch ein Schulfreund aus Australien dabei, der alle zwei Jahre nach Deutschland kommt. Für 2010 wünsche ich mir, dass die Fähre erhalten bleibt und der dörfliche Schandfleck, der viele ärgert, entfernt werden kann. Privat werden wir im Herbst eine Fernreise machen, auf die wir uns schon jetzt freuen.“
 n Jost Beckmann, Sonnental: „Vom Jahr 2009 kann ich sagen, dass es arbeitsreich und zufriedenstellend verlief. Weihnachten haben wir mit unseren Kindern und Verwandten gefeiert. Und auch den Jahreswechsel feierten wir zuhause in Ruhe, ohne Hektik ganz gemütlich. Im neuen Jahr stehen einige Projekte auf dem Plan. Deshalb wünsche ich mir genügend Zeit und Elan unsere Hausrenovierungs- und Gartenumgestaltungsarbeiten erledigen zu können. Beruflich stehen neben der guten Zusammenarbeit genügend Finanzmittel vom Land Niedersachsen für unsere mittlerweile kaputten Landstraßen bereit – besonders für die Sanierung der Landstraße nach Friedrichsburg. Auch unserem Ziel, ein Radweg zwischen Rumbeck und Heßlingen zu realisieren sollten wir näher kommen.“
 n Günter Peschke, Fischbeck: „Mein Fazit für 2009 fällt sehr positiv aus. Ich freue mich, dass die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm erfolgte um Fischbeck attraktiver zu gestalten. Zum Weihnachtsfest ist es bei uns Tradition, das die Familie mit drei Generationen aus dem gesamten Bundesgebiet zu unserem „Sippentreffen“ zusammenkommt. Wir gehen dann Essen und lassen das Treffen mit einem Kaffeetrinken ausklingen. Dafür feierten wir den Jahreswechsel im Kreis der Familie in Ruhe und gemütlich. Meine Wünsche für 2010 richte ich hauptsächlich auf das Dorferneuerungsprogramm, das zügig vorankommen soll. Ebenso wünsche ich mir private Investitionen im Rahmen des Programms, um die Gelegenheit zu nutzen, Zuschüsse für Fischbeck zu erhalten. Eine Herzensangelegenheit ist es mir, dass die Vereine, Institutionen und Einrichtungen weiterhin im gleichen Rahmen für die Dorfgemeinschaft tätig bleiben. Der erste Höhepunkt des jungen Jahres ist schon passiert – unser traditioneller Neujahrslauf mit dem besonderen Eintopf.“
 n Heinz Beißner, Süntel: „Als bestes Ergebnis des Jahres 2009 kann ich die Verkehrsberuhigung, die Sanierung der Verbindungsstraße zwischen Haddessen und Pötzen benennen. Dafür verlief unser diesjährige Weihnachtsfest mit Hindernissen. Am Tag vor Heilig Abend war unser Abflussrohr in der Küche verstopft. Und am Heiligen Abend fiel unsere Heizung aus, sodass ein Monteur kommen musste und am Abend war die Batterie des Pkw leer. Egal, wir haben trotzdem gefeiert und sind am dritten Weihnachtsfeier traditionell zum Süntelturm gewandert. Den Jahreswechsel feierten wir gemütlich allein in der Familie. Vor allem aber freuten wir uns auf den Eintopf beim Neujahrslauf in Fischbeck – der ist klasse. Für das kommende Jahr wünsche ich mir, dass der finanzielle Spielraum für die Kommunen nicht weiter eingeschränkt wird. Denn ohne eine vernünftige Gesundung der Kommunen wäre das tägliche Leben eingeschränkt und das wichtige Sozialgefüge gestört. Ich bin optimistisch, dass alle Beteiligten dies erkannt haben und danach handeln.“



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