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Stellvertretender Vorsitzender des Reitvereins wirft hin

Warnecke sauer: „Jeder steht in der Verantwortung“

Fischbeck (die). Nach nur einer Amtsperiode warf Florian Warnecke, der stellvertretende Vorsitzende des Reitvereins Stift Fischbeck, frustriert das Handtuch. Mit den Mitgliedern ging er bei der Jahreshauptversammlung hart ins Gericht: „Ein Verein ist kein Dienstleistungsunternehmen. Es kann nicht sein, das wenige die Arbeit für alle übernehmen. Jeder steht in der Verantwortung“, definierte er sein Verständnis vom Vereinsleben. Trotz aller Kritik sicherte er dem Vorstand, seinem Nachfolger und dem gesamten Verein, seine weitere Unterstützung zu. Die Wahl des zweiten Vorsitzenden gestaltete sich sodann problemlos. Kirsten Hundertmark erklärte sich zur Übernahme des Amtes bereit und wurde für die nächsten zwei Jahre einstimmig gewählt. Weiterhin musste das Amt des Jugendwartes neu besetzt werden. Hier war mit der 18-jährigen Asja Fahlbusch schnell eine geeignete Kandidatin gefunden. Auch sie wurde von der Versammlung einstimmig gewählt.

veröffentlicht am 11.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 16:41 Uhr

Nach dem Rücktritt von Florian Warnecke führen ausschließlich Da
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Reitschule hat sich positiv entwickelt

In ihrem Jahresbericht ging die Vorsitzende Anja Lindner auf die verschiedenen Investitionen in die Reitanlage und den Ausbau der 2007 gegründeten Reitschule ein. „Die Reitschule hat sich sehr positiv entwickelt“, sagte sie, „die Anfragen sind größer als die Kapazität“. Daher wurden weitere Schulpferde angeschafft. Besonders herausgestellt wurde von der Vorsitzenden das individuelle Konzept der Reitschule: „Wir erteilen Einzelunterricht und unsere Gruppen bestehen aus höchstens drei Reitern“, ein Umstand, der in der hiesigen Gegend nicht oft vorzufinden sei. Für ihren Einsatz bei der Reitschule überreichte die Vorsitzende Blumen an Kerstin Zimmer. Weiterhin dankte Anja Lindner Sponsoren und externen Helfern. Insbesondere bei der Ernte und beim Sommerfest wurde der Verein von einer großen Helferschar uneigennützig unterstützt. „Die größte und arbeitsintensivste Investition seit längerem war sicherlich die Reithallensanierung“, berichtete die Vorsitzende. Der Weihnachtsmarkt und das Weihnachtsreiten in Form eines Reiterspiele-Nachmittags waren volle Erfolge. Der Verein beherbergt derzeit 20 Pferde bei 21 möglichen Stellplätzen. Durch Neueintritte erhöhte sich die Mitgliederzahl von 87 auf nun 100.

Nach Anregung von Manfred Wemhöner, langjähriger Vorsitzender und Ehrenmitglied, soll der Internetauftritt des Vereins unter www.reiterverein-stift-fischbeck.de überarbeitet werden. Fragen der Pferdefütterung und der Zustand des Auslaufes am Stift wurden ebenfalls erörtert.

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