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Wärme rückt näher an den Abnehmer

Höfingen (pj). Die Biogasanlage zwischen den Sünteldörfern Höfingen und Bensen soll weiter ausgebaut werden. Die fünf Mitglieder der Bioenergie Süntel wollen eine weiteres Blockheizkraftwerk  direkt am Pilzzuchtbetrieb Dohme bauen.

veröffentlicht am 03.08.2011 um 17:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:21 Uhr

Biogas
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Die neue Anlage werde eine Leistung von 500 Kilowatt haben, erklärt Rüdiger Bartling. Damit könne die für die Pilzzucht benötigte Wärme direkt und ohne Verlust übergeben werden.
 Mit der Inbetriebnahme des neuen, etwas entfernt liegenden, Blockheizkraftwerks werde die Leistung der bisherigen Biogasanlage um 100 Kilowatt verringert, führt Rüdiger Bartling aus. CDU-Ratsherr Walter Reineke, einer der Betreiber der Anlage, erklärte, dass der Verwaltungsausschuss der Stadt bereits der Eröffnung des Planverfahrens für die Erweiterung zugestimmt habe. Auch bei den in Hessisch Oldendorf mit den Grünen die Ratsmehrheit stellenden SPD-Politikern gibt es keine Bedenken gegen die Erweiterung. Bei einem Besuch lobten die Sozialdemokraten, wie „sauber und ordentlich die Biogasanlage immer aussieht“.
 „Der Motor, der zurzeit läuft, wird später gedrosselt in der Satellitenanlage in Betrieb genommen“, erklärt Rüdiger Bartling. Für die bereits bestehende Anlage werde ein neuer Motor angeschafft, der noch ruhiger laufe als der bisherige. Die Entscheidung eine neue Anlage zu bauen, wurde auch davon beeinflusst, dass durch den kürzeren Weg die Wärme besser verwertet werden kann, da ein geringerer Leitungsverlust entsteht.
 Geht es nach den Betreibern, neben Walter Reineke aus Pötzen und Rüdiger Bartling aus Höfingen gehören auch Alexander Sommermeier aus Fischbeck, Dieter Bartling aus Haddessen und Dr. Ferdinand Dohme aus Höfingen dazu, wird das Blockheizkraftwerk noch vor Jahresende Strom und Wärme liefern. Genügend Silage, um die Bakterien in den dann zwei Anlagen zu füttern, ist vorhanden. Genehmigt sind 14 000 Tonnen, die verbraucht werden können. Tatsächlich gebraucht wurden bisher 11 000 Tonnen Mais. Mit der neuen Anlage werden es 17 000 Tonnen sein, davon gehen die Betreiber aus. Der Mais wird derzeit auf rund 250 Hektar Fläche angebaut. Weitere 50 Hektar kommen mit der Erweiterung dazu. In der Ernte rollen dann rund 200 Fahrzeuge, wie Ratsherr Jost Beckmann beim Besuch der SPD-Fraktion flugs errechnete. Der Mais wächst in der näheren Umgebung der Biogasanlage, längere Fahrwege gibt es dadurch nicht.
 Regten sich vor dem Bau der Anlage erhebliche Widerstände, so haben sich diese offensichtlich aufgelöst.



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