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Tobias Ebbighausen im Amt / Karsten Redeker verabschiedet

Wachwechsel bei der Feuerwehr: Neuer Stadtbrandmeister ernannt

HESSISCH OLDENDORF. Zum Abschied gab es noch die Aufforderung von Bürgermeister Harald Krüger zu einen dreifachen „Gut Wehr“, dem sich sämtliche Ratsmitglieder sowie die zahlreich anwesenden Feuerwehrkameradinnen und -kameraden lautstark anschlossen und so den bisherigen Stadtbrandmeister Karsten Redeker verabschiedeten. Als Nachfolger wurde Tobias Ebbighausen ernannt.

veröffentlicht am 14.06.2019 um 16:35 Uhr
aktualisiert am 14.06.2019 um 20:20 Uhr

Hauptbrandmeister Tobias Ebbighausen (li.) wurde am Donnerstag während der Ratssitzung zum neuen Hessisch Oldendorfer Stadtbrandmeister ernannt und von Bürgermeister Harald Krüger als Ehrenbeamter vereidigt. Foto: br
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Autor

Burkhard Reimer Reporter
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Fast 30 Jahre lang war Karsten Redeker in der Stadtfeuerwehr Hessisch Oldendorf aktiv und stand während der vergangenen zweieinhalb Jahre als Stadtbrandmeister an ihrer Spitze. Ab dem 1. August wird Redeker nun zur Feuerwehr des Landkreises Hameln-Pyrmont wechseln und dort das Amt des Abschnittsleiters West übernehmen. Während der Ratssitzung, die am Donnerstag im Kultourismusforum stattfand, wurde Redeker deshalb offiziell und feierlich als Stadtbrandmeister verabschiedet. Bürgermeister Krüger sprach dem scheidenden Feuerwehrchef den Dank der Stadt Hessisch Oldendorf aus und betonte in diesem Zusammenhang, dass Redeker seinen 589 Kameradinnen und Kameraden in den 24 (aufgrund einer Fusion demnächst 23) Ortsfeuerwehren stets ein leuchtendes Beispiel an Einsatzbereitschaft und Pflichterfüllung gewesen sei.

Nicht zuletzt habe Redeker durch diverse, zielorientierte Vorschläge entscheidend zur Weiterentwicklung der Freiwilligen Feuerwehr Hessisch Oldendorfs beigetragen.

In Redekers Fußstapfen treten, sprich sein Amt übernehmen wird mit dem 1. August der Hauptbrandmeister Tobias Ebbighausen. Ihm galt dann gleich zweimal ein nicht minder kräftiges „Gut Wehr“, denn Ebbinghausen, ebenfalls langjähriger Feuerwehrkamerad und zuletzt unter anderem Pressewart der Stadtfeuerwehr, wurde während der Ratssitzung eben nicht nur zum neuen Stadtbrandmeister ernannt sowie zum Ehrenbamten berufen und als solcher vereidigt, sondern obendrein vom Oberbrandmeister in den nächsthöheren Dienstgrad befördert.

Der neue Leiter der Stadtfeuerwehr nutzte nach seiner Ernennung – und nachdem er dazu die ausdrückliche Erlaubnis des Ratsvorsitzenden Volker Rödenbeck erhalten hatte – die Gelegenheit, zunächst Karsten Redeker im Namen aller Kameraden, aber auch der gesamten Bevölkerung Hessisch Oldendorfs, Dank auszusprechen. Sodann ging Ebbighausen, mit gerade einmal 36 Jahren übrigens der bisher jüngste Stadtbrandmeister der 1974 gegründeten Stadtfeuerwehr Hessisch Oldendorf, in seiner Antrittsrede ausführlich auf die vielfältigen und stetig zunehmenden Aufgaben des Brandschutzes und die Notwendigkeit ihrer Bewältigung durch die Feuerwehr, mithin die Unverzichtbarkeit von Feuerwehren ein. Zumal wenn deren Einsatzkräfte ehrenamtlich tätig seien, stehe ihnen dafür die Anerkennung vonseiten der Bevölkerung zu. Ebenso müssten die Kameraden aber auch auf die uneingeschränkte Unterstützung durch die Politik bauen können. Es liegt auf der Hand, dass diese Unterstützung für Ebbinghausen ihren Ausdruck nicht zuletzt in der Ausstattung der Wehren mit den notwendigen Mitteln, darunter Einsatzfahrzeuge und Ausrüstung, aber auch geeigneten Räumlichkeiten, findet.



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